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Animal Crossing: New Leaf

Animal Crossing: New Leaf

Im Sommer zieht es uns wieder raus aufs Land, um ein bisschen in der sympathischen Gemeinde mit den vielen wunderlichen Tieren abzuhängen.

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Sich sein eigenes Häuschen einrichten, mit den Nachbarn quatschen und ein Leben in der beschaulichen Idylle von Animal Crossing frönen, das hat bereits Millionen Menschen begeistert. Es sind Spiele, die eigentlich gar keine sind, aber trotzdem zu den meistverkauften auf der jeweiligen Plattform gehören. Als Animal Crossing vor über zehn Jahren das erste Mal auf den Markt kam, da waren die Themen Social- und Casual-Gaming noch nicht so ausgeprägt wie heute. Aus heutiger Sicht aber ist gerade diese Reihe ein perfekter Vertreter dafür.

Noch dazu eignet sich das Prinzip hervorragend für einen Free-to-Play-Titel. Aber Nintendo hat gezeigt, dass der Spielspaß nicht von ungefähr kommt und ganz ohne solch' ein Modell funktioniert. Diese Simulation des Landlebens ist das absolute Anti-Spiel und widerspricht so ziemlich jedem geläufigen Konzept. Aber selbst ich war schon tagelang in Animal Crossing verschollen und habe dafür manchen Blockbuster links liegen gelassen. Das Sammeln von Insekten, die verschiedenen Früchte und vielen Geheimnisse, die sind im Spiel versteckten, machten es zu einem Dauerbrenner.

Animal Crossing simuliert dabei auch Dinge wie Tageszeiten, wie erleben im Spiel Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Wer immer nur abends in das Spiel reingeschaut hat, wird bestimmte Dinge nie gesehen haben. Berücksichtigt werden dabei auch bestimmte Feiertage und Feste. Kein Tag ist in diesem Spiel wie der andere und auch das macht die Erfahrung so besonders und einzigartig.

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Animal Crossing: New LeafAnimal Crossing: New Leaf
Wir gestalten nicht nur unser Heim, sondern machen das Dorf durch viele andere Kleinigkeiten und Objekte hübscher

Auf dieser Basis funktioniert natürlich auch Animal Crossing: New Leaf auf dem Nintendo 3DS, das wurde beim Anspielen deutlich. Wieder ziehen wir in ein kleines Städtchen an einer Küste, das zufällig generiert wird. Wieder geht es darum, unser Haus hübscher zu machen und unsere Nachbarschaft kennenzulernen. Doch es gibt noch weitere kleinere Änderungen und mit einer ganz wesentlichen beginnt das Spiel bereits direkt nach der Ankunft. Als wir dem Zug entsteigen, sind wir nicht einfach nur Bewohner oder Bewohnerin, sondern gleich das Oberhaupt der kleinen Gemeinde.

Wir beginnen unser Abenteuer also im Rathaus und nehmen so nicht nur die Pflichten für unser Haus wahr, sondern gleich für das ganze Dorf. Dadurch gestalten wir nicht nur unser Heim, wir machen das Dorf durch viele andere Kleinigkeiten und Objekte hübscher - und das geht über Bänke und Lampen hinaus. Es soll übrigens soll auch möglich sein, die Stadt für Frühaufsteher und Nachteulen attraktiver zu machen, indem das Leben drei Stunden früher beziehungsweise drei Stunden später beginnt - sehr sympathisch auch für meinen Kollegen Lorenzo aus Italien, der sich schon darüber beklagt hat, sonst so wenig von der Stadt zu sehen.

Ansonsten sammeln wir natürlich immer noch Früchte, besuchen Nachbarn und erfüllen kleine Aufträge für sie. Das Schreiben von Nachrichten ist immer noch ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Beim Besuchen der Nachbarn entdecken wir schon hübsch eingerichtete Wohnungen und können uns Anregungen holen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, bei einer Musterhaus-Ausstellung fündig zu werden - die ist neu auf dem 3DS. Außerdem brauchen wir nicht immer bei Tom Nook einzukaufen, sondern können bei einem kleinen Gebrauchthändler oft bessere Preis beim Kaufen und Verkaufen erzielen.

Animal Crossing: New Leaf
Animal Crossing simuliert dabei auch Dinge wie Tageszeiten, wie erleben im Spiel Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Zum Shopping geht es diesmal übrigens auf die grüne Wiese, denn vor den Toren der Stadt hat eine kleine Einkaufsmeile eröffnet. Hier finden wir von Möbeln über Bekleidung, der Post und dem Museum alles was wir brauchen. Mit dabei sind natürlich auch wieder begehrte Gegenstände aus dem Nintendo-Universum. Gerade diese machen den Titel dann auch für jene interessant, die eigentlich für solche Spiele nichts übrig haben. Nur beim kurzen Herumreisen durch die Welt und auf die nahegelegene Insel wird das süchtig machende Konzept überdeutlich.

Jeden Tag reinschauen in Animal Crossing, jeden Tag die Welt ein bisschen schöner machen und Zeit vertrödeln. Ein herrlicher Gedanke. Natürlich war es nur ein kurzer Ausflug in diese neue Welt und ich hatte kaum die Möglichkeit, alles auszuprobieren, was neu und möglich ist. Das Tauchen zum Beispiel, was wir nun können, muss warten, bis Animal Crossing: New Leaf im Sommer erscheint. Dann freuen wir uns auch darauf, bei Kleidung und Möbeln noch mehr Kreativität walten zu lassen.

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KRITIK. Von Martin Eiser

Der Lebenssimulation ist durch die Südsee-Insel mit ihren Minispielen und den neuen Möglichkeiten zum Tauschen ein großer Sprung nach vorn gelungen.



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