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Borderlands: The Pre-Sequel

Borderlands: The Pre-Sequel

Wir haben auf der Gamescom endlich ein Runde mit Claptrap zocken dürfen. Der Roboter ist total durchgedreht, als spielbarer Charakter aber ein echtes Geschenk für Fans.

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Jeder kommt gerne nach Hause. Jeder will dieses beruhigende Gefühl erleben, wenn man einen Ort betritt und dort auf Menschen trifft, die einem ans Herz gewachsen sind. Auf Menschen, oder auf Roboter. Claptrap war schon immer mein Liebling in Borderlands, vom ersten Moment an. Utz, utz, utz, utz ... sein metallischer Roborap hat mich sofort gekriegt. In Borderlands: The Pre-Sequel ist es genauso. Es tut mir leid für die anderen drei frischen Charaktere, die spielbar sind, aber ich will nur der Roboter sein. Ab jetzt und für immer.

Sorry, Athena, du hast dich ohnehin nur aus reiner Verzweiflung Handsome Jack angeschlossen. Tschuldigung Wilhelm, du willst ja eh nur Geld und mehr Zeug, um dich selbst zum Robomenschen zu machen. Verzeihung Nisha, du müsstest als Cowgirl mit den eigentlich spannenderen Actionskills wohl sachlich meine erste Wahl sein. Sniper im Nahbereich mit Schüssen aus der heißen Hüfte, genau meine Tasse Tee. Aber du bist ebenso nicht Claptrap. Wie gesagt: Tut mir leid, ich kann nicht anders.

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Borderlands: The Pre-SequelBorderlands: The Pre-Sequel
Claptrap hat alles, was man will. Sein Actionskill ist die vaulthunter.exe, ein Programm, das zufällig Zeug aus einem seiner drei Skilltrees fischt.

Ich will mit Claptrap den Mond erobern. Will die niedrige Schwerkraft nutzen, um herumzuhüpfen und zu schweben. Als Roboter hat man zudem nie Probleme mit dem Sauerstoff, kann dafür aber anderen die Helme wegschießen und ihnen die Luft ablassen. Ein bisschen neidisch bin ich auf Wilhelms Drohnen, seinen Wolf für den Angriff und den Heiligen, um sich selbst und alle Teammitglieder zu heilen. Es ist sehr hilfreich bei den teils harten Gegnern, die wir manchmal sogar auseinander schießen müssen, um danach ihre Fragmente endgültig zu erledigen.

Aber Claptrap hat alles, was man will. Sein Actionskill ist die vaulthunter.exe, ein Programm, das zufällig Zeug aus einem seiner drei Skilltrees fischt. Also sucht Claptrap quasi selbst seine Aktionen aus. Wer ihn kennt, nur ein bisschen, der weiß, das dass NIEMALS gutgehen kann. Chaos ist also wortwörtlich vorprogrammiert. Die drei Fähigkeitenbäume haben unterschiedlichste Ausprägungen. Boomtrap fördert Explosionen, I love you guys! liefert Buffs fürs Team und einen selbst, während Fragmented Claptrap die Ergebnisse von Experimenten aller Art ins Spiel spült.

Der kleine, rollende Kasten hat schnell eine Regenbogendiscokugel über dem Kopf, die Laser auf die Gegner feuert, während willenlos Granaten explodieren, Tediore-Waffen durchdrehen oder der Roboter zum Funzerker wird, der kein Ende mehr findet. Es ist wirklich der Wahnsinn in Tüten in einem Spiel, dass jetzt nicht so wirklich dazu neigt, besonders zurückhaltend zu sein. „Best Buds 4 Life" heißt ein Skill, das fasst zusammen, wie ich zu Claptrap stehe. Das ist die einfache Wahrheit. Am Ende eines Skilltrees steht die Fähigkeit, dass Claptrap drauf wartet, dass man ihm High-Five gibt. Wer das macht, serviert dem Team Hilfe. Wer ihn ignoriert ... aber nein, das sollte man nicht machen!

Borderlands: The Pre-Sequel
Farben, Farben, Farben. Utz, utz, utz, utz ... manchmal braucht man nicht mehr.

Natürlich kann man noch schreiben, wie wunderschön Gearbox auch das Design des Mondes für Borderlands: The Pre-Sequel gelungen ist. Die Farben sind knallig wie immer, die Nummer des verursachten Schadens rattern ohne Unterlass aus den Gegnern, während man zwischendrin immer wieder Minuten damit beschäftigt ist, im Statistikhimmel nach den besten Wummen, Rüstungen und Granaten zu scannen. Praktischerweise darf man auch noch Mondgestein einsammeln, den Iridium-Ersatz, um spezielle Luneshine-Waffen und Upgrades oder Buffs in Concordia zu kaufen.

Ich habe nur knappe 30 Minuten mit Claptrap gehabt (und mir noch 15 weitere ganz dreist erschlichen). Dabei gemeinsam mit einem Kollegen eine Mission gespielt, in der es drum ging, einen KI-Kern zu klauen, der von zwei Typen namens The Skipper und The Bosun beschützt wird. Es hat handgestoppte zwei Sekunden gedauert, bis ich mich wie Zuhause gefühlt habe. Ballern, ballern, ballern. Farben, Farben, Farben. Utz, utz, utz, utz ... manchmal braucht man nicht mehr. Und dafür wird sogar die Xbox 360 wieder angeworfen. Das will auch schon was heißen...

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KRITIK. Von Stefan Briesenick

Ein wahrhaft abgefahreneres Action-Rollenspiel mit bitterbösem Humor, grandiosem Gameplay und fantastischem Universum - aber schwächer als der Vorgänger.



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