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EA entschuldigt sich dafür, Kindern und Jugendlichen gegenüber FIFA-Punkte beworben zu haben

Ab heute könnt ihr FIFA 21 spielen, wenn ihr dafür gesondert zahlt.

Vor kurzem erregte EA einige ungewollte Aufmerksamkeit, als sich herausstellte, dass das Unternehmen eine Werbefläche einkaufte, auf der eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Kauf von FIFA-Punkten abgebildet ist. Diese Werbeform nutzt der Pubilsher bereits seit einigen Jahren, um die Spieler für die teuren Mikrotransaktionen zu sensibilisieren, doch der Kontext unterscheidet sich in diesem Fall, da die Werbefläche in einem Katalog der britischen Spielzeugkette Smyths auftauchte. Die verkaufen Spielsachen für junge Spieler unter zehn Jahren, was einige Eltern schockierte.

Nach dem großen Aufschrei reagiert EA auf die Kritik und entschuldigt sich. In einer Erklärung gegenüber VGC sagt ein Sprecher: "Wir nehmen unsere Verantwortung, die wir bei der Vermarktung von EA-Spielen und -Erfahrungen in von Kindern wahrgenommenen Kanälen haben, sehr ernst. Trotzdem sind wir uns darüber bewusst, dass Werbung für FIFA-Punkte in Umgebungen geschaltet wurden, in der [das Thema] keine Rolle spielen sollte." Die Werbung werde daher aus zukünftigen Nachdrucken des Katalogs entfernt, bestätigte der Publisher später.

FIFA 21 wird offiziell erst am 8. Oktober veröffentlicht, doch die Wahrheit sieht so aus, dass Electronic Arts Kunden ihres Online-Service EA Play bereits frühen Zugang zum Spiel ermöglicht, wenn sie dafür zahlen. Dank dieser kostenpflichtigen Mitgliedschaft (im Monat kostet das Abo 4 Euro) ist es möglich, alle EA-Spiele - einschließlich FIFA 21 - schon eine Woche vor dem Release maximal zehn Stunden lang auszuprobieren. Ab 18:00 Uhr ist es ab heute auf PC und Konsolen deshalb möglich, FIFA 21 vorab zu spielen.

Wer auf dem PC unterwegs ist und EA Play Pro (die Premium-Variante des Angebots) für 15 Euro im Monat bezahlt, darf auf diesem System noch heute das komplette Spiel ohne etwaige Limitierungen genießen. Diese Mitgliedschaft steht auf den Konsolen nicht zur Verfügung. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass FIFA 21 keine Demo anbietet, die Fans vorab also keine Möglichkeit haben, sich auf anderem Wege einen Eindruck des Spiels einzuholen.

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KRITIK. Von Ricardo C. Esteves

Vielleicht sollte EA diese Sache mit den Sportspielen noch einmal überdenken...



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