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FIFA 20

EA schließt berühmten FIFA-20-Streamer nach "persönlichen Angriffen" auf Entwickler von allen Diensten aus

Darüber regt sich der toxische Teil des Internets heute auf.

Der professionelle FIFA-Sportler und Livestreamer Kurt 'Kurne0411' Fenech macht derzeit von sich reden, weil er von Electronic Arts permanent gebannt wurde. Das Unternehmen hat den toxischen Spieler von sämtlichen EA-Spielen und -Diensten ausgeschlossen, nachdem es wiederholt zu "beleidigenden und bedrohlichen Nachrichten" kam, die der Mann anscheinend an Spieleentwickler und andere Spieler gesendet hat.

EA hat seit vielen Monaten mit dem Verhalten des umstrittenen Streamers zu tun und hat nun einfach dazu entschieden, dass sie sich damit nicht länger beschäftigen wollen. Fenech hat daraufhin einen "EA Diss Track" verfasst, in dem er die Mitarbeiter des Unternehmens als "kleine Ratten" beschimpft (strengere Schimpfwörter wollen wir hier nicht wiederholen). Deutsche Gerichte würden diese Beleidigungen sicherlich nicht als "persönliche Angriffe" werten, doch EA geht dieser Kindergarten sichtlich auf die Nerven. Da der Umgang mit diesem unreifen Spieler allerdings auf Widerstand von anderen Profis und Streamern auf der ganzen Welt gestoßen ist, sieht sich EA nun dazu veranlasst, ein Statement abzugeben:

"Kurt hat kontinuierlich missbräuchliche und bedrohliche Nachrichten und Videos über EA-Mitarbeiter und konkurrierende Spieler in den sozialen Medien veröffentlicht und andere dazu ermutigt [, es ihm gleichzutun]. Seine Nachrichten haben die Linie des Anstands mit sehr persönlichen Angriffen überschritten und wiederholt gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen. Wir werden kein bedrohliches Verhalten tolerieren. Infolgedessen wird das EA-Konto von Kurt0411 heute aufgrund dieser schwerwiegenden und wiederholten Verstöße vom Spielen unserer Spiele und dem Zugriff auf unsere Dienste ausgeschlossen."

FIFA 20
Der schlechte Verlierer: Kurt 'Kurne0411' Fenech.

Obwohl diese Reaktion abzusehen war, bereut Fenech seien Taten nicht, wie er uns deutlich zu verstehen gibt:

"Am Ende des Tages habe ich noch nie etwas gesagt, was ich nicht hätte tun sollen. Das ist alles tiefer, als irgendjemand denkt. Sie wollten nicht, dass ich an Events teilnehme, weil sie Angst hatten, ich würde sie gewinnen. Jetzt bin ich der zweitgrößte Streamer ihres Spiels und sie haben Angst, ich werde ihren goldenen Jungen überholen. Aber wenn alles gesagt und getan ist, werden wir sie schlagen, vertraut mir. Sie haben Geld, aber wir [sind mehr]."

In der Erklärung von EA gibt es auch einen Link, über den Personen über diese Art von Verhalten bei anderen Spielern berichten können. Das Unternehmen bekräftigt, dass "Feedback und konstruktive Kritik immer willkommen" seien.

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