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Forza Motorsport 3

Forza Motorsport 3

Der dritte Teil von Forza Motorsport hat endlich Premiere. Unsere redaktionseigene Rennsport-Koryphäe hat bereits alle 400 Karren getestet und ist nun soweit, ein Urteil zu sprechen...

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Es beginnt mit einem Toyota Yaris. Winzig, albern, lächerlich, nervig. Ein goldener Yaris mit einem 1,6-Liter-Motor (88 PS). Zwanzig Stunden vorgespult und... es endet mit einem Japan GT Advan-350Z, inklusive Top Secret-Bodykit und hart erhöhtem Benzindruck in einem 4,4-Liter-Motor (988 PS). Forza 3 ist kein besonders kontrastreiches Rennspiel, aber die Gegenüberstellung von meinem elendigen Startauto und dem Auto, das gerade ein ganzes Dutzend Japan GT-Karren verspeist (und wieder ausgespuckt) hat, lässt all das Schuften im Karriere-Modus in einem ganz besonderen Licht erscheinen.

Denn da geht es schließlich ums Siegen, im Karrieremodus. In Forza 3 wurde dieser in Season Play umbenannt und ist wie in Juiced mit Hilfe eines praktischen Kalenders aufgeteilt. Wir können pro Woche zwischen drei verschiedenen Wettbewerben in drei verschiedenen Klassen wählen, um dann am Ende des Monats die Weltmeisterschaft zu bestreiten. Natürlich mit der Aussicht, die richtig großen Pokale einzukassieren.

Forza 3 macht fast alles besser als sein Vorgänger, aber die Unterschiede sind nicht besonders groß. Turn 10 hat hier ein wenig poliert und dort ein wenig herumgefummelt und letzten Endes ist ein gediegenes und gut gemachtes Produkt herausgekommen, das sich alle Rennfreaks näher anschauen müssen. Nur ist es keine riesige Evolution im Vergleich mit Forza Motorsport 2 geworden, und wer das erwartet, wird schnell enttäuscht.

Das Studio, das für die Forza-Serie verantwortlich ist, gehört Microsoft. Deren wortgewandte Chef von Turn 10 heißt Dan Greenawalt. Ein autoverliebter Enthusiast, der am Wochenende einen vier Jahre alten S4 fährt und (laut seinen eigenen Worten) Benzin im Blut hat.

Als Gamereactor den guten Mann in Stockholm trifft, hört er nicht auf, mit Forza Motorsport 3 zu prahlen. Er sagt, dass kein anderes Spiel die reale Autophysik so exakt simuliert wie Forza 3. Und das vor allem, weil Forza 3 die Physikberechnungen für das Chassis, die Federung, den Schwerpunkt, die Reifen und das Drehmoment in ganzen 360 Hz rendert. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass der anscheinend unschlagbare Gigant des Simulatorgenres namens GTR 2 eine Autophysik bietet, die nur mit knapp der halben Geschwindigkeit berechnet wird. Dan gibt zu, dass er den ausgezeichneten Simulator von Entwickler Simbin wirklich mag, aber geht dann wieder dazu über, sein eigenes Spiel zu loben und behauptet noch einmal, dass Forza 3 die realitätsgetreueste Autophysik der Welt hat.

Das stimmt zwar nicht, aber Dan ist verdammt gut darin, eine schreiblustige Journalistenschar zu verzaubern.

Die Autophysik in Forza Motorsport 3 ist dennoch beeindruckend, auch ohne die "realitätsgetreueste Autophysik der Welt" zu haben. Es wurden viele kleine Verbesserungen seit Forza Motorsport 2 vorgenommen, was schon nach der ersten Runde fühlbar ist. Die Reifen korrespondieren besser mit dem Untergrund als noch in Forza 2 und die Autos haben einen spürbar konsequenteren Schwerpunkt, der wirklichkeitsgetreuer durch schnelle Abbremsungen und Beschleunigungen verlagert werden kann.

Ich glaube aber, dass Turn 10 in Wirklichkeit noch mehr Zeit auf dem Asphalt braucht. Auch wenn die Autophysik in Forza Motorsport 3 richtig gut ist. Es fehlt die Nachahmung der Beschleunigungskräfte, die natürlich im ganzen Spiel nicht spürbar sind. Die Jungs von Turn 10 haben es drauf, Autos und deren Fahrverhalten zu simulieren, aber sie sind nur mittelmäßig, wenn es darum geht, ein echtes Fahrerlebnis zu simulieren. Es fehlt auch eine deutlichere Simulation des Schwerpunktes und seiner Verlagerung. Etwas, das vor allem in GTR 2 wirklich wahnsinnig gut gelungen ist. Forza 3 ist, ebenso wie Gran Turismo 5: Prologue etwas zu stabil, etwas zu sicher und das Gefühl in den Autos ist ein bisschen zu... zahm. Jeder, der schon mal in einem Auto mit 500 PS oder mehr gesessen hat, auf die Strecke hinausgerollt ist und die erste Kurve geschnitten hat, weiß, dass Racing ein intensiveres Gefühl von Kraft, Bewegung und Geschwindigkeit beinhaltet. Etwas, das Turn 10 immer noch nicht ganz vermitteln kann.

Während die Autos in Forza 2 ein bisschen zu sehr übersteuerten (genau wie auch in Need for Speed: Shift), fühlen sie sich in Forza 3 eher untersteuert an, ganz unabhängig vom Automodell. Wenn man bedenkt, dass so gut wie jedes serienproduzierte Auto, was heutzutage gebaut wird, erst über die Vorderräder und eben nicht die Hinterräder wegrutscht, ist diese kleine Veränderung gut. Auch wenn das nicht notwendigerweise heißt, dass Forza 3 unterhaltsamer zu spielen ist als sein Vorgänger.

Während wir in Forza 2 häufig mit einem schlotternden Heck zu kämpfen hatten, wenn es mit zu viel Tempo in die Kurve ging (oder sie auf der falschen Linie geschnitten wurde), rutschen wir in Forza 3 eher auf den Vorderreifen durch die Kurve. Das ist realistisch, zumindest wenn kein hinterradgetriebenes Drifting-Monster am Start ist, sich vor der Kurve mit dem Bremsen zurückgehalten und stattdessen das Auto mit Hilfe der Handbremse um die Kurve gezogen wird.

Es geht darum, und genau so soll es sein, schnell die Basics des Asphaltrennens zu lernen: Zwinge die Räder nie dazu, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, spüre die Balance des Autos und finde die optimale Linie. Wer das kann und begreift, findet Forza 3 einfach. Es geht darum, früh und hart zu bremsen, eng durch die Kurven zu gehen, um dann aus ihnen heraus zu beschleunigen. Das funktioniert genauso wie im echten Leben - und das macht Forza 3 sehr unterhaltsam.

Auch die Unterschiede bei der Physik der verschiedenen Antriebe beeindrucken in Forza Motorsport 3 mehr als jemals zuvor. Es muss allerdings wieder einmal darauf hingewiesen werden, dass dies nicht wie GTR 2 oder GT Legends ein Hardcore-Simulator ist, auch wenn das Spiel im Großen und Ganzen ein Gefühl des realistischen Rennsports vermittelt. Die Forza-Serie verliert - ebenso wie Gran Turismo - an reiner Realitätstreue, wenn es um die Stabilität der Autos sowie den konstanten Kontakt mit dem Untergrund geht.

Alle, die schon einmal ein schnelles Auto ausreichend viele Runden auf einer geeigneten Strecke gefahren sind, wissen, dass echter Rennsport beim ordentlichem Gasgeben ein hektischeres Gefühl der Unsicherheit beinhaltet. Sie wissen, dass Rennsport nicht so gleichmäßig, stabil und teilweise vorhersehbar ist wie er in diesen Semi-Simulatoren vermittelt wird. Sie wissen, dass die Reifen in Abhängigkeit von der Asphalttemperatur, der Reifentemperatur und ihrer Abnutzung an Bodenhaftung gewinnen oder verlieren. Mit der exakten Simulation beispielsweise eines Nissan 350Z, die in GTR 2 geliefert wird, kann sich Forza 3 immer noch nicht messen. Aber ich glaube, dass Turn 10 dies (trotz der Angeberei von Dan Greenawalt) auch nie zum Ziel hatte.

Natürlich beinhaltet die Simulation echter Autophysik noch mehr, wenn wie in der Forza-Serie die Möglichkeit besteht, jedes Auto des Spiels bis zum absoluten Gehtnichtmehr zu tunen. Hier ist Forza 3 besser als jedes andere Spiel des Genres. Vor allem ist der Tuning-Teil perfekt eingeteilt und erlaubt zusammen mit allen Einstellungsmöglichkeiten einen verdammt guten Einblick, wie ein Motor funktioniert. Die Simulation, wie sich ein Auto beispielsweise verhält, wenn ein zu hohes Drehmoment eingestellt wird, ohne gleichzeitig eine stärkere Kupplung einzubauen, ist in Forza 3 perfekt ausbalanciert und bestraft den Spieler im richtigen Maß, so dass sich dieser dafür zu interessieren beginnt, was welche Veränderungen im Inneren des Autos bewirken.

Es ist beispielsweise interessant und unterhaltsam, einen Evo IX zu nehmen und diesen auf 900 PS hochzupushen. Zum einen ist es eine Freude zu sehen, wie gut der Vierrad-Antrieb die neu gewonnene Kraft clever verteilt, so wie er es auch laut denjenigen tut, die dies schon mal in echt ausprobiert haben. Genauso spannend und spaßig ist es zu beobachten wie dies die Bremsen, unabhängig von Upgrades, nicht mitkommen und das Auto in gewisser Hinsicht schwer fahrbar machen, weil es nämlich trotz allem nicht dazu gedacht ist, dass die PS-Anzahl verdreifacht wird. Obwohl der Evo natürlich bedeutend tuningwilliger und offener für Veränderungen ist als viele der langweiligeren Autos, die es im Spiel gibt.

Während der Tuning-Part wirklich beeindruckt, wurde der Styling-Part hoffnungslos vernachlässigt und erinnert in Forza 3 an Need for Speed: Shift, wo es nur eine extrem kleine Zahl nachträglich anpassbarer Teile gibt. Bei manchen Autos des Spiels stehen in Forza 3 weniger Styling-Teile als beim Vorgänger zur Verfügung und wenn man bedenkt, wie gut ausgestattet die Lackierwerkstatt ist, fällt es schwer zu verstehen, warum Turn 10 nicht härter daran gearbeitet haben, Styling-Hersteller wie Top Secret, Greddy, Advan, BlackMagic, Rieger oder Stillen ins Spiel mit einzubeziehen.

Natürlich macht es Spaß, sein Auto zu einem Kunstwerk oder in verrückten Farben zu lackieren und in einem schweinchenrosa Mustang herumzufahren. Aber ich will meine Karre auch mit Carbonfaser-Teilen ausstatten, ganze Karossenpartien gegen leichtere Materialien austauschen, coole Japan GT/Top Secret-Teile in Glasfiber kaufen und vielleicht sogar meine eigenen Teile formen können, wie man es in nicht weniger als fünf verschiedenen Need for Speed-Spielen machen kann ("autosculpt").

Was an Forza Motorsport 3 richtig rockt, ist das extremst umfangreiche Online-Universum. Genau wie im zweiten Teil können Autos gekauft und verkauft werden. Man kann sie fotografieren, um sie sich dann gegenseitig zu zeigen, sich von superehrgeizigen Stylingprojekten inspirieren lassen oder auch an bombastischen Online-Wettkämpfen mit richtig feinen Preisen teilnehmen.

Genau in diesem Bereich gelingt es Forza 3 wieder einmal, die Konkurrenz wegzupusten, auch wenn ich wirklich gerne noch mehr Neuerungen gesehen hätte. Eine größere und durchdachtere Rennorganisation mit richtigen Teams und Managern wäre schon schön gewesen. Außerdem hätte ich gern die Möglichkeit haben wollen, ein eigenes Styling zu kreieren (ich weiß, ich wiederhole mich... aber trotzdem), das dann in Auktionen hätte verkauft werden können. Ich weiß, dass dies diskutiert wurde, aber es wurde leider nicht umgesetzt.

Bezüglich der Inhaltsmenge und der Tiefe von Forza 3 ist es schwer, nicht beeindruckt zu sein. Vierhundert Autos, die alle bei Kollisionen einen wirklichkeitsgetreuen Schaden davon tragen, eine Unmenge an hübsch modellierten Beulen, tausende Möglichkeiten, die wahnsinnigsten Aufkleber für sein Auto zu gestalten und eine Menge Spielmodi. Außerdem hat Turn 10 über dreißig Strecken in das Spiel hineingequetscht. Das garantiert natürlich eine richtig gute Haltwertszeit für Forza 3. Kurz gesagt: Ein kompletteres Rennerlebnis ist für die Xbox 360 schwer zu finden.

Ganz perfekt ist es jedoch nicht und während sowohl der Mugello Grand Prix Circuit als auch der Mazda Raceway Laguna Seca mit dabei sind, vermisse ich trotzdem Spa, die beste Strecke der Welt, und Brands Hatch. Stattdessen ist der Sebring Grand Prix Course mit dabei, die jämmerlichste und mieseste Rennstrecke, die je gebaut wurde.

Was die Autoauswahl betrifft, hat Turn 10 eine Menge richtig cooler Wagen im Sortiment, unter anderem Mengen unvergleichlich gut gemachte Ferraris und Porsches. Mein Lieblingsauto wird schnell Advans Japan GT-Skyline aus dem Jahr 2003, der vor Motorkraft nur so strotzt und die stärksten Bremsen des gesamten Spiels hat (außer den LeMans-Karren, natürlich).

Leider hat Turn 10 das für mich wichtigste Auto von allen vergessen - den Nissan GT-R V-Spec (R 35). Angeblich soll Nissan sich geweigert haben, dieses Traumauto an Microsoft abzugeben, weil es die Hülle des anstehenden Gran Turismo 5 zieren soll. Das ist richtig schade, denn der R 35 ist das Auto, das ich in Forza 3 am allerliebsten gefahren wäre, getunt und kennengelernt hätte.

Eine ziemlich große Neuerung in Forza Motorsport 3 ist die Möglichkeit, die Zeit zurückzuspulen und auf diese Weise eventuelle Fehler, die man während des Rennens gemacht hat, zu revidieren. Ja, genau wie in Race Driver: Grid oder Colin McRae: Dirt 2. In Codemasters furiosen Arcade-Spielen ist dies eine verdammt gute Funktion, die aber absolut nicht in das realitätsgetreue Bild vom Autorennen hineinpasst, das Turn 10 in Forza 3 zu vermitteln versucht. Tatsache ist, dass es sich nicht selten wie Schummeln anfühlt, wenn man sich dieser Funktion bedient, während man sich durch den Karrieren-Modus des Spiels nach oben kämpft. Ich hätte jedenfalls gerne die Möglichkeit gehabt, diese Funktion ganz abzustellen.

Denn auch wenn beim Unterbieten von Streckenzeiten Fehler gemacht werden, ist Forza Motorsport 3 nicht sonderlich schwierig. Wenn man alle Hilfsmittel abschaltet und die KI auf "Hart" einstellt, ist es immer noch relativ einfach, mit lauter Spitzenplatzierungen durch den Karrieremodus zu gleiten. Turn 10 hat hart daran gearbeitet, Forza 3 für alle Spielertypen spielbarer zu machen und einen leichteren Zugang zu ermöglichen, den diese Art von Autorennen aber trotzdem nie erreichen wird. Eine übertriebene Stabilität im Fahrverhalten der Autos und diese nach Schummelei riechende Reue-Funktion helfen wahrscheinlich dem ganz Uneingeweihten, aber sie verderben das Spiel für den echten Rennsportenthusiasten wie beispielsweise der Autor dieser Zeilen einer ist.

Außerdem muss Forza 3 noch eine Rüge für die jämmerliche KI einstecken, leider. Im direkten Vergleich mit Forza 2 sind die Gegner vielleicht ein kleines, kleines bisschen intelligenter, aber immer noch dümmer als die Polizei erlaubt, jedenfalls im Vergleich mit der Mehrzahl der Renn-Konkurrenten. Genau wie in Gran Turismo 5: Prologue fahren alle gegnerischen Autos meist in einer Reihe, sie werden kaum aktiv wenn man angreift und beginnt, sich an ihren hinteren Stoßstangen zu reiben. Es ist erstaunlich leicht, sie vom Weg abzubringen, ohne dass man selbst besonders viel Geschwindigkeit verliert.

In allen 220 Events, die der Karriere-Modus in Forza 3 beinhaltet, ist es sehr einfach dadurch zu gewinnen, dass man in jedem einzelnen Rennen die gleiche, leidige Strategie anwendet. Solange man rechtzeitig bremst und sich in jeder Kurve auf der Innenseite hält, wird man von den KI-Gegner fast nie überholt. Wer zu hart in die Kurve geht und hoch im Scheitelpunkt landet, wird postwendend von gegnerischen Autos auf der Innenseite kassiert. Wer das begriffen hat, weiß sieben Autos hinter sich zu halten, auch wenn er nicht besonders gut fährt.

Richtig ernsthafte Gegner, die unvorhersehbar und herausfordernd fahren, gibt es natürlich dennoch: auf Xbox Live. Gegen sieben menschliche Gegner zu fahren, die die gleichen guten Kenntnisse in Bezug auf das Streckenlayout und die Begrenzungen der Autos haben, macht fantastisch viel Spaß und dank der reibungslosen Lobby und dem perfekten Fluss beim Fahren ist dies sehr viel unterhaltsamer als der Einzelspielermodus.

In Sachen Sound besteht Forza 3, bietet aber nichts außergewöhnliches. Der Klang der Motoren ist ein bisschen zu schwach, es knattert, kracht, quietscht und pfeift viel zu wenig und dem Dolby-Digital-Mix fehlt es an Stereo, auch wenn das Soundniveau meist recht ausgeglichen ist. Die Musik jedoch (die ich jedes Mal, wenn ich Rennspiele mit Simulator-Qualität spiele, direkt ausschalte) kann niemand wirklich gut finden und es scheint so, als ob der Versuch von Turn 10, eine hippe Musikwahl zu treffen, richtig nach hinten losgegangen ist. Die plärrende Schrottmusik von The Hives anzuhören, während man versucht, seine Rundenzeiten auf der Nordschleife zu verbessern, ist jedenfalls eine miese Idee.

Was die Grafik angeht, ist Forza 3 eine Verbesserung im Vergleich mit dem vorangehenden Spiel, aber keine besonders große. Die Bildwiederholrate ist mit sechzig Bildern pro Sekunde seidenweich und die Automodelle sind detailliert und sehr exakt, aber hier fehlt der Kantenausgleich, eine erweiterte Beleuchtung und richtig hochaufgelöste Texturen. Im Vergleich mit der Xbox 360-Version von Need for Speed: Shift fällt Forza 3 rein grafisch durch und die neue Cockpit-Perspektive ist schrecklich schlecht geplant. Mir tut das fünf Mann starke Mini-Team bei Turn 10 fast leid, das ein Jahr damit verbracht hat, alle vierhundert Autos von innen zu scannen, wenn man daran denkt, dass die Sicht als solche absolut unbrauchbar ist, weil eine total bekloppte Positionierung gewählt wurde.

Nein, Turn 10 sind keine herausragenden Grafiker, auch wenn Forza 3 absolut nicht hässlich ist. Stattdessen sind sie wie immer gut darin, ein benzinduftendes und einladendes Gefühl von stubenreinem und ruhigem Autorennen zu schaffen, das einen königlich unterhält. Um so viel wie möglich aus Forza 3 rauszuholen, kann ich das neue Xbox 360-Lenkrad Porsche 911 Turbo S Wheel von Fanatec nur wärmstens empfehlen, denn es ist deutlich besser als Microsofts eigener, drahtloser Kringel. Sich in einen Race-Seat oder Game-Racer-Stuhl hineinzusetzen und dieses coole Lenkrad anzuschließen, ist das Beste, was machbar ist, um das Fahrerlebnis in Microsofts heiß ersehntem Forza 3 zu optimieren.

Mit einem intensiverem Racinggefühl, besseren Stylingmöglichkeiten und schlauerem Computerwiderstand glaube ich, dass Forza das perfekte Rennspiel werden kann... aber bis dahin ist noch ein gutes Stück Arbeit erforderlich.

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08 Gamereactor Deutschland
8 / 10
+
Gute Autophysik, herrliche Gestaltung, sehr abwechslungsreiche, unterhaltsame Präsentation, inhaltsreich, brillanter Online-Modu
-
Mangel an richtigen Neuigkeiten, hoffnungslose künstliche Intelligenz, mangelhafte Stylingmöglichkeiten
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