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God Eater 2: Rage Burst

God Eater: Resurrection + God Eater 2: Rage Burst

Was ist das denn? Eine Vorschau von gleich zwei Spielen? Nun, das ist in diesem Fall durchaus sinnvoll. Und ihr könnt nachlesen, warum wir das denken.

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Namco Bandai will das God Eater-Franchise nach fünf erfolgreichen Jahren in Japan auch in den Westen bringen. Und sie machen das mit einem "Kauf eins, bekomm zwei"-Deal. Wer God Eater 2: Rage Burst kauft, bekommt zusätzlich noch God Eater: Ressurection kostenlos dazu - die verbesserte Version des Originals. "Vor fünf Jahren haben das erste God Eater auf der PSP veröffentlicht", erzählt der Produzent der Serie, Yusuke Tomizawa. "Danach fand das Phänomen God Eater statt. Es fing als ein Action-Spiel an, aber die Leute mochten wirklich das Action-Element, sie mochten das Universum und sie mochten die Charaktere."

Was ist also God Eater? Kurze Rede, langer Sinn: Das Spiel ist Capcoms erfolgreicher Monster Hunter-Reihe sehr ähnlich und spielt in einer postapokalyptischen Welt, in der eine Gruppe, die God Eater eben, gegen die Monstrositäten mit dem Namen Aragami kämpft. Tatsächlich wurde den Kämpfern die DNA der Aragami verpasst, damit sie gegen diese Monster überhaupt eine Chance haben.

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God Eater 2: Rage BurstGod Eater 2: Rage Burst
Keiner sollte glauben, dass God Eater: Resurrection für die PS4 entwickelt wurde. Es sieht aus wie eine hochskalierte Version eines Vita-Spiels, egal wie hoch die Auflösung der Texturen auch sein mag.

Es in ein Actionrollenspiel, in dem man als Gruppe herumrennt - entweder mit von der KI gesteuerten Charakteren oder mit echten Freunden über das Onlinespiel. Das Sammeln von Beute, immer stärker werdende Gegner vermöbeln und sich dabei aufleveln, das ist Teil der Sucht, die God Eater zum Erfolg werden ließ. Der Hauptunterschied zwischen God Eater und Monster Hunter ist - wenn man Bandai Namco glauben mag - der stärkere Fokus auf eine Geschichte. Diese gigantischen Spiele bieten hunderte von Stunden Spielzeit. Das Franchise hat in Japan Animes, Mangas und allerlei Merchandise produziert. God Eater ist für Bandai Namco ein großes Geschäft und sie haben offensichtlich lange darüber nachgedacht, wie sie das Spiel am Besten dem westlichen Publikum präsentieren wollen.

"Einer der wichtigsten Gründe für den Erfolg solcher Spiele in Japan ist das lokale Koop-Spiel, nicht die Onlinevariante", erklärt uns Tomizawa. "Das ist etwas, das die Herzen der japanische Fans gewonnen hat." Ein lokaler Multiplayer ist bei uns im Westen nicht ganz so wichtig auf den tragbaren Konsolen, aber das macht das Onlinespiel dann im Umkehrschluss wieder wett.

Keiner sollte glauben, dass God Eater: Resurrection für die PS4 entwickelt wurde. Es sieht aus wie eine hochskalierte Version eines Vita-Spiels, egal wie hoch die Auflösung der Texturen auch sein mag. God Eater 2: Rage Burst indes sieht fortschrittlicher aus, aber die darunterliegende Geometrie und die Bewegungen der Charaktere sind nicht gerade überwältigend. Weil Bandai Namco das Cross Play zwischen Vita und PS4 wollte, war es nicht möglich, die Erfahrung auf der stärkeren Hardware stark zu verändern. Was aber nicht heißen soll, dass man diese Spiele nicht genießen könnte. Erwartet aber keine Spiele, die aussehen wie zum Horizon: Zero Dawn oder Scalebound.

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God Eater 2: Rage BurstGod Eater 2: Rage Burst
Wenn man sich die beiden Spiele nebeneinander ansieht, bietet God Eater 2: Rage Burst eindeutig die dynamischere Spielerfahrung mit dem tieferen und variantenreicheren Gameplay.

Die beiden Spiele sind durch das Setting und die Figuren miteinander verbunden. Das Erste spielt im Jahr 2071 und der Nachfolger drei Jahre später. Tatsächlich hält der Producer der Reihe die Spieler dazu an, sie in dieser Reihenfolge zu spielen, auch wenn God Eater 2: Rage Burst besser aussieht und fortgeschrittenere Mechaniken bietet.

God Eater 2: Rage Burst bietet zudem einige Verbesserungen beim Gameplay. Die beinhalten die Blood-Art-Fähigkeiten (davon gibt es über 400) und die Blood-Rage-Features, mit denen man auf sich selbst wetten kann. Wenn man eine bestimmte Herausforderung schafft, erhält man zudem einen temporären Skill. Wenn man sich die beiden Spiele nebeneinander ansieht, bietet God Eater 2: Rage Burst eindeutig die dynamischere Spielerfahrung mit dem tieferen und variantenreicheren Gameplay.

Es ist schwer zu sagen, ob Bandai Namco die richtige Wahl getroffen hat, dem westlichen Publikum auf diese Weise die Marke God Eater vorzustellen oder ob sie nicht lieber mit einem sowieso unvermeidlichen dritten Spiel im Westen hätten anfangen sollen. Ein drittes Spiel, das mehr so aussieht, als wäre es auf der PS4 zuhause. Aber vielleicht ist es auch für den Fokus auf die Geschichte besser, mit den ersten zwei Kapiteln zu beginnen - und immerhin muss man nicht für beide den vollen Preis bezahlen.

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God Eater 2: Rage Burst
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