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Killzone: Mercenary

Killzone: Mercenary

Es gibt Hoffnung für alle Shooter-Fans, deren Playstation Vita in der Ecke verstaubt. Mit dem neuen Killzone gibt es nämlich endlich wieder einen Grund, das Ding in die Hand zu nehmen. Wir verraten euch wieso.

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Viele waren enttäuscht und das, obwohl alles so gut angefangen hat. Bei der Entwicklung der PS Vita hat Sony nämlich ganze Arbeit geleistet. Das kleine Gerät wurde mit immenser Leistung ausgestattet, die es in einigen Bereichen sogar mit der Playstation 3 aufnehmen kann. Dazu gab es den gewünschten zweiten Analog-Stick. Auch da wurden keine halben Sachen gemacht. Der Weg für einen vernünftigen Egoshooter war geebnet - nur kam nie einer.

In Sachen Egoshooter blieb die PS Vita lange eine heillose Enttäuschung. Das halbherzige Resistance: Burning Skies scheiterte daran, die echte Leistung der Vita richtig auszunutzen und auf den Bildschirm zu bringen. Kurz darauf versuchte Call of Duty: Black Ops Declassified es besser zu machen. Nach wenigen Minuten wurde aber hier klar, dass Nihilistic Software das Spiel in ein paar hektischen Monaten mehr schlecht als recht zusammengeschustert hatte. Und damit erschöpft sich auch schon fast, was das Egoshooter-Genre auf der Vita zu bieten hat. Einfach enttäuschend.

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Killzone: MercenaryKillzone: Mercenary
Der Shooter ist genau das, was uns eigentlich schon viel früher für den Handeld versprochen wurde.

In diesem September wagt nun mit Killzone: Mercenary der dritte Titel sein Glück auf die Sonys Handheld. Guerrilla Cambridge - zuvor bekannt unter dem Namen Sony Cambridge Studios - wurde mit der Aufgabe betraut, eine authentische Killzone-Erfahrung auf die Vita zu bringen. Und mit authentisch ist das gesamte Paket gemeint: eine präzise Steuerung, packende Action und natürlich eine großartige Grafik. Eben genau das, was uns eigentlich schon viel früher für den Handeld versprochen wurde.

Ich habe nun einige Stunden mit der Vorschau-Version von Killzone: Mercenary verbracht und der Eindruck ist positiv. Sogar sehr positiv. Angepeilt hatte Guerrilja eine Mischung aus traditionellem Egoshooter und einem Arcade-Titel. Die Idee dahinter ist ganz einfach, Killzone: Mercenary zu einem unterhaltsamen Spiel zu machen, welches am besten in kleinen Dosen genossen wird. Der Fokus liegt deshalb auf einem hohen Spieltempo, wobei das Anhäufen von Geld und das Erreichen eines hohen Highscores für die nötige Motivation sorgen.

Es dauert nicht lange, bis deutlich wird, wie unglaublich beeindruckend dieses Spiel in technischer Hinsicht ist. Für mich war und ist Uncharted: Golden Abyss in Sachen Grafik eine große Enttäuschung. Das lag vor allem an der geringen Auflösung. Nathan Drake dabei zu zusehen, wie er sich durch die flackernde Welt kämpft, hat zumindest mir einen großen Teil des Abenteuerspaßes kaputt gemacht. Die Playstation Vita konnte einfach nicht zeigen, was eigentlich in ihr steckt - bis jetzt.

Killzone: Mercenary
Wir sind Söldner und es geht in diesem Spiel vor allem um Geld und das selbstständige Kaufen von Waffen.

Helghan sieht so finster und schlimm aus wie eh und je - muss es wohl auch, wenn es so eiskalte Söldner beherbergt. Und auf Söldner liegt hier die Betonung. Denn auch wir sind nur wegen des Geldes hier. Das Bezahlmittel spielt eine zentrale Rolle in Killzone: Mercenary. Jedes Mal, wenn wir einen Gegner töten, sprudelt die Spielwährung in unsere Kassen. Kopfschüsse und viele andere Faktoren geben noch einmal einen Bonus. Selbst die Leichen werden am Ende noch für eine Handvoll Münzen geplündert.

Die komplette Spielerfahrung richtet sich nach diesem Konzept aus. Wer lange in der Deckung verharrt und sich die Gegner in aller Ruhe vornimmt, wird es nicht weit bringen. Stattdessen muss das Tempo erhöht und Kills pausenlos aneinander gereiht werden. Klar eignet sich das besonders für das Spielen unterwegs, denn so kommt es zu spannenden und kurzen Gefechten. Auf der Fahrt im Bus lassen sich gut ein paar Feinde um die Ecke bringen und weil auch die Missionen kaum klarer sein könnten, besteht nie die Gefahr, den roten Faden der Geschichte zu verlieren.

Als Söldner sind wir natürlich auch für unser Equipment selbst verantwortlich. Verdientes Geld wird sofort in Rüstungen, Waffen, Munition und Gerätschaften investiert. Und das ist auch bitter notwendig, denn Killzone: Mercenary erweist sich als deutlich herausfordernder als die vorherigen Teile der Serie. Wir werden eigentlich ständig beschossen und den Helghast scheint ziemlich viel daran gelegen zu sein, uns zu töten. Die Gefechte erinnern in diesen Momenten eher an den hektischen Schlagabstausch in Call of Duty. Auch hier sind vor allem schnelle Reflexe gefragt.

Killzone: Mercenary
Auf diesen Titel sollten wir uns wirklich freuen, denn er sieht großartig aus und fantastische Action in kleinen Dosen.

Erwähnt sei noch einmal, dass ich eine Vorschau-Version gespielt habe und die natürlich nur bedingt etwas über die Qualität des fertigen Spiels aussagt. Trotzdem fällt beim Spielen gerade die Intelligenz der Gegner nach einiger Zeit negativ auf. Viel zu häufig treffen die Helghast dumme Entscheidungen, die uns gerade im Kampf zum Vorteil gereichen.

Weil die Playstation Vita nicht so viele Knöpfe wie der Dual Shock 3-Controller besitzt, mussten die Entwickler auch vom Touchscreen und dem Touchpad auf der Rückseite Gebrauch machen, um alle Feature unter zu bringen. Selbst wenn dort eher schwache Spielmechaniken wie das Streichen über den Bildschirm für Nahkampfangriffe verbaut werden, funktionieren sie immerhin meistens gut. Manches wiederum ist dann doch aber nützlich, wie das kleine Symbol, das einmal angetippt, den Wurf einer Granate ermöglicht.

Die ersten Missionen in Killzone: Mercenary fühlen sich wie der willkommene Regenschauer in der Dürrezeit der Playstation Vita an. Es zeigt, dass Sony durchaus in der Lage ist, vollwertige Playstation 3-Erfahrungen auf dem Handheld umzusetzen. Den Mehrspielermodus gab es leider noch nicht zu sehen, aber weil bisher schon die Einzelspielerkampagne überzeugt, ist wohl allein schon das etwas, auf das sich Playstation Vita-Besitzer freuen dürfen.

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