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Little Nightmares 2

Little Nightmares 2 - Gamescom-Demo

Wir durften im Zuge der Gamescom einen kleinen Teil von Tarsiers gruseliger Fortsetzung Little Nightmares 2 spielen, was die Verzögerung umso enttäuschender werden ließ.

Obwohl ich die mangelnde Abwechslung von Little Nightmares und die technischen Probleme des ersten Teils etwas ärgerlicher fand, als unser alter Kollege Bengt in seiner Rezension, erregten die ersten Details, die wir über Little Nightmares 2 erhalten hatten, mein Interesse. Deshalb war ich mehr als bereit, als uns Bandai Namco kürzlich im Zuge der Gamescom gefragt hat, ob wir eine kurze Demo des Spiels ausprobieren wollen, das leider etwas länger auf sich warten lässt. Das einzig Enttäuschende an meiner Zeit mit der Testversion ist die Tatsache, dass die zusätzliche Wartezeit dadurch etwas schwieriger geworden ist.

Größere Vielfalt

Obwohl ich nur ungefähr vierzig Minuten gebraucht habe, wirkte es auf mich so, als hätte sich der schwedische Entwickler das Feedback bezüglich der relativen Wiederholung im ersten Spiel zu Herzen genommen. Wir werden diesmal nicht die meiste Zeit über auf einem Schiff verbringen, denn in der Demo wurde ich zum Beispiel mitten in einem dunklen, düsteren Wald abgesetzt. Die visuelle Veränderung allein war mehr als genug, um meine Erwartungen zu wecken, da sich jeder Bereich einzigartig und individuell anfühlte. Das Original neigte ja wie gesagt manchmal dazu, sich im Spielverlauf ein bisschen gleich anzufühlen, deshalb begrüße ich diese Herangehensweise.

In einem Wald zu sein bietet reichlich Gelegenheit, verschiedene Dinge auf natürlichere Weise zu erkunden und auszuprobieren. Die Umgebungen fühlten sich diesmal nicht so sehr konstruiert an, die Spieler werden also etwas länger brauchen, um den Weg durch das Level zu finden. Seien wir ehrlich, visuelle Vielfalt allein würde nicht ausreichen, um eine Fortsetzung zu rechtfertigen, also bekommen wir auch einige neue Mechaniken, mit denen wir herumspielen können. Ich musste zum Beispiel eine Axt aufheben und damit durch eine Tür schlagen, Tannenzapfen auf Bärenfallen werfen, um die bösen Dinge, die unter den Blättern auf uns lauern, zu entschärfen, und so tun, als wäre ich Tarzan, während ich mich mit dem Seil einer Schlingenfalle über einen Abgrund schwang.

Little Nightmares 2
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Der Jäger

Alle diese Aktionen fühlten sich natürlicher und vielfältiger an, doch sie hätten mich darauf vorbereiten sollen, dass diese Bärenfallen nicht wahllos in den Wald geworfen wurden. Nein, sie wurden dort von einem Bösewicht platziert, dem hiesigen Jäger. Einige der Charaktere aus Little Nightmares verfolgen mich immer noch und dieser Typ ist nicht anders. Sein seltsam geformter Körper, die Kapuze über seinem Kopf und nicht zuletzt seine gefährliche Schrotflinte lassen keine Zweifel daran, dass ich seine Aufmerksamkeit nicht auf mich ziehen sollte, während ich durch seine Kabine krabbelte.

Die erstaunliche Atmosphäre des Originals ist diesmal zweifellos wieder vorhanden und ich konnte fast mein Herz höher schlagen hören, als ich versuchte, mich an ihm vorbei zu schleichen. Er arbeitete an gerade einer schrecklichen Apparatur und drehte mir deshalb den Rücken zu. Um einen Weg aus dieser Kabine zu finden, musste ich etwas Lärm verursachen und somit seine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle lenken. Während ich um mein Leben rannte und ab und zu hinter einigen sehr praktisch platzierten Kisten Schutz suchte, konnte ich ein Fuchsloch erspähen und fliehen.

Little Nightmares 2
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Partner

Im Gegensatz zum letzten Mal werden wir die gesamte Reise jedoch nicht alleine verbringen. Wir werden auf Gefährten stoßen, darunter die Heldin Six aus dem ersten Spiel. Die mag vielleicht nicht gerade gesprächig sein, aber ihre Erfahrungen werden ohne Zweifel hilfreich sein und dem Gameplay noch mehr Tiefe verleihen. Meine Begleitung half mir jedenfalls dabei, eine schwere Aktentasche an einen Schrank zu schieben, damit wir darauf klettern konnten. Da wir uns gegenseitig Vorsprünge hochheben konnten, waren Gegenstände, die sich eigentlich außer Reichweite befanden, plötzlich doch in greifbarer Nähe. Solch ein Partner öffnet zudem die Tür für komplexere Rätsel und interessantes Storytelling. Deshalb freue ich mich sehr darauf, im Februar mehr vom Spiel zu sehen.

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