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Mario & Luigi: Dream Team Bros.

Mario & Luigi: Dream Team Bros.

Es wird das Jahr von Luigi, hat uns Saturo Iwata versprochen. Im nächsten Handheld-Abenteuer hat er schon wieder die Hauptrolle, irgendwie jedenfalls.

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Die Prinzessin, Mario und Luigi wollen einen schönen Ausflug nach La Dormita machen. Dort aber kommt es zu einem schlimmen Unglück. Luigi, die Schlafmütze, macht auf einem speziellen Kissen ein Nickerchen und völlig überraschend wird Peach in einen Traum entführt. Zunächst gibt es keine Spur, wie die beiden Mario-Brüder sie finden können. Allerdings entdecken sie nach und nach, was in diesem friedlichen Land schlimmes passiert ist. Die Bewohner von La Dormita, die Kissen, sind nämlich in Albträumen gefangen. Je mehr sie davon befreien, desto näher kommen sie dem Aufentaltsort von der Prinzessin.

Mario & Luigi: Dream Team Bros. ist wie seine Vorgänger eine Mischung aus Rollenspiel und Jump'n'Run. Aus einer Perspektive mit fester Kamera navigieren wir die beiden Helden durch die Level. Wir erleben dabei eine für ein Mario-Abenteuer relativ umfangreiche Handlung, auch den Charakteren wird in diesen Geschichten ungewöhnlich viel Tiefe spendiert. Seit diese Art von Spielen mit Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars auf dem Super Nintendo ihren Anfang nahm, gab es immer viel lachen. Auch die Mario & Luigi-Serie von Alpha Dream setzte von Anfang auf dieses Prinzip.

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Mario & Luigi: Dream Team Bros.Mario & Luigi: Dream Team Bros.
Das grundsätzliche Spiel funktioniert noch immer genauso und sieht auch genauso aus - inklusive der rundenbasierten Kämpfe.

Die Spiele auf dem Handheld waren immer etwas kindlicher. Inzwischen aber scheint sich der Entwickler bewusst zu sein, dass auch Erwachsene zur Zielgruppe gehören. Die Kissen sind natürlich unerträglich süß, das kann Alpha Dream immer noch erstaunlich gut. Aber in dem Stück, das anspielbar war, kam es doch tatsächlich zu dem epischen Satz: "Ich splitternackt? Ich habe Schuhe an!" Außerdem dürfen Mario und Luigi dieses Mal mehr reden. Also so richtig reden. Mit Sprachausgabe. Diese erinnert stark an Italienisch, auch wenn ich das aufgrund mangelnder Kenntnisse nicht bezeugen würde.

Die prominenteste Spielmechanik bezieht dabei natürlich auf das Träumen. Luigi ist in der Lage, mit einem Kisso das Portal zur Traumwelt zu öffnen. Wenn Mario dort durchschlüpft, kann er versuchen, in 2D-Welten Alptraumsplitter zu zerstören, damit die Kissen zu befreien und das Kissenkönigreich zu retten. Luigi unterstützt den pummeligen Bruder mit seiner Traumversion und ist selbst im Schlaf der eigentliche Star in diesem Abenteuer.

Über spezielle Objekte können wir dem schlummernden Luigi am Bart ziehen und im Traum kann sich Mario an dem entsprechenden Objekt festhalten und wird in die gewünschte Richtung geschleudert. Genauso aber lassen sich durch das Niesen von Luigi im Traum Objekte vom hinteren Teil des Levels nach vorn pusten. Das Herumgezirpe in Luigis Gesicht erinnert unweigerlich an den Startbildschirm von Super Mario 64. Und es ist durchaus möglich, dass der eine Inspirationsquelle war.

Mario & Luigi: Dream Team Bros.
Komplett neu sind die Spielmechaniken in der Traumwelt, die vom schlafenden Luigi beeinflusst werden können.

Die Kämpfe laufen grundsätzlich immer noch nach dem gleichen Prinzip ab. Sie sind rundenbasiert und setzen auf die typischen Fähigkeiten der Klempner: Springen, mit dem Hammer schlagen oder Dinge wie Feuerblumen einsetzen. Bei allen Attacken und auch der Abwehr kommt es auf das richtige Timing an, sonst ist man chancenlos. In der realen Welt treten Mario und Luigi gemeinsam an, in der Traumversion ist Luigi immer ein Teil der Attacke. Bei einem Sprung etwa prasseln im Nachgang noch viele Luigis hernieder und es gibt spezielle, verstärkende Attacken.

Eine davon ist Lunatuigi. In diesem Fall balanciert Mario mittels der Bewegungssteuerung auf einer kleinen Luigi-Kugel und sammelt unterwegs wie bei Katamari weitere Versionen des schlacksigen Kerls ein. Je größer die Kugel wird, desto größer auch der Schaden, denn wir dann anrichten. Aber es gibt auch viele andere solcher Attacken, die über eine spezielle Technik durchgeführt werden. Die Vielzahl der Luigis im Spiel erinnerte dabei ein wenig an die 128 Marios-Demo, mit der Nintendo den Gamecube vorgestellt hat. Vielleicht ist auch Mario & Luigi: Dream Team Bros. so ein Derivat der Idee von Miyamoto.

Ansonsten lassen sich beide Charaktere aufleveln, es gibt wieder verschiedene Kleidungsstücke und über ein Orden-System schalten wir Talente frei. An dem Konzept scheint sich nichts getan zu haben - zumindest nichts Wesentliches. Herausgefunden haben wir aber schon, dass sich die Traumlevel ebenfalls erneut aufsuchen lassen, falls wir etwas vergessen haben. Das alles klingt jedenfalls sehr spannend. Wir können gespannt sein, ob dem Fledermauskönig Antasma das Handwerk gelegt wird und wir die Splitter des Finstersteins finden.

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