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Kritiken
Mechwarrior 5: Mercenaries

Mechwarrior 5: Mercenaries

Mech-Piloten haben es gut: Sie können problemlos durch Gebäude laufen und Raketen auf Panzer abschießen.

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Es ist schon lange her, dass Mechwarrior 4 auf dem PC losgestampft ist und genau deswegen freuen sich die Fans so sehr über Mechwarrior 5: Mercenaries, das seit kurzem im Epic Games Store erhältlich ist. Wir haben uns ebenfalls in die Stahlgiganten gezwängt und hatten viel Spaß damit, Landschaften und andere Kampfroboter zu verwüsten. In diesem Spiel übernehmen wir die Leitung eine Söldnerfirma und sinnen nach Rache für den Mord an unserem Vater. Die Organisation die dahinter steckt ist groß und gefährlich, während unter unserem Kommando nur eine Hand voll Söldner zur Verfügung stehen. Wir müssen deshalb wachsen, indem wir kleinere Aufträge annehmen.

Nach einem kurzen Tutorial werden wir ins Einführungskapitel geworfen, das uns ungefähr zwei Stunden lang die Details von Mechwarrior 5 näherbringt. Über eine Sternenkarte suchen wir verschiedene Punkte im Universum auf, an denen wir Aufträge annehmen, Märkte besuchen oder in Barracken Piloten anheuern. Das alles verschlingt Zeit und Geld, was wir während des Spiels stets im Blick behalten müssen.

Im Mittelpunkt von Mechwarrior 5: Mercenaries stehen aber natürlich unsere Mech-Kampfroboter. Die können Schaden nehmen und müssen repariert werden, was sie im Spiel einige Tage lang außer Gefecht setzt. Wir können unser Loadout anpassen, den Biestern einen neuen Anstrich verpassen und mehr von ihnen kaufen, um unser Arsenal zu erweitern. Am wichtigsten ist aber natürlich, dass die Mechs nicht in zu Klump geschossen werden und womöglich ganz ausfallen, wenn wir sie dringend für die Kämpfe brauchen.

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Mechwarrior 5: MercenariesMechwarrior 5: Mercenaries
Die Aufgaben finden in kleinen Sandkästen statt und hilfreiche Marker leiten uns durch die verschiedenen Szenerien.

Die Galaxiekarte ist riesig und wirkt am Anfang ein wenig einschüchternd. Piranha Game leistet gute Arbeit mit der Erklärung der Grundlagen, aber man verliert sich trotzdem schnell im Meer aus Informationen. Und dann sind da ja auch noch die ganzen Geschichten um den Third Succession War und die vielen Fraktionen, die verschiedene Gebiete auf der Karte kontrollieren... Unsere Aufträge reichen von einfachen Verteidigungsmissionen bis hin zum Ausschalten von Zielen. Diese Aufgaben finden in kleinen Sandkästen statt und hilfreiche Marker leiten uns durch die Szenerien, während wir mit Lasern, Raketen und anderen Tötungswerkzeugen des Mech-Arsenals Wälder verwüsten und Gebäude zum Einsturz bringen.

Die Steuerung ist anfangs ein wenig fummelig, da wir uns mit einer Taste vorwärts und mit einer anderen rückwärts bewegen (zum Anhalten müssen wir manuell bremsen). Wir können unseren Körper unabhängig von den Beinen bewegen, blicken also in eine Richtung, während wir in eine andere laufen - wie bei einem Twin-Stick-Shooter. Die Blickrichtung bewegen wir mit der Maus, die Beine mit A und D. Es gibt Tasten, mit denen wir Beine und Körper wieder zentriert ausrichten, und gesonderte Befehle für zusätzliche Waffen (neben denen, die auf der linken und rechten Maustaste liegen). Es dauert also ein wenig, bis man sich eingewöhnt hat.

Mechwarrior 5: Mercenaries gelingt es wirklich gut, uns die Kraft der Mechs spüren zu lassen. Mit einem Schritt zerstören wir die Umgebungen, unsere Laser lassen Panzer in Flammen aufgehen und unsere Raketen sprengen die Köpfe gegnerischer Mechs in die Luft. Das Feuer und die Explosionen wirken wie aus einem Michael-Bay-Film.

Wenn wir wieder zurück auf unserem Schiff sind und unsere Gewinne einstreichen, geht es ein wenig langsamer zu - dort wartet ein wenig Papierkram auf uns. Reparaturen müssen ausgeführt werden, wir sprechen mit der Crew und die nächsten Missionen wollen geplant werden. Vielleicht müssen Versicherungen und die Bezahlung für den nächsten Job ausgehandelt werden oder wir heuern einen neuen Piloten an, der dann natürlich ein weiterer Posten auf der Gehaltsliste wird. Es gibt also einiges zu tun und ob das gut oder schlecht ist, hängt von euren eigenen Vorlieben ab.

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Mechwarrior 5: MercenariesMechwarrior 5: Mercenaries
Mechwarrior 5: Mercenaries gelingt es wirklich gut, uns die Kraft der Mechs spüren zu lassen.

Neu eingestellte Piloten unterstützen uns in den Kämpfen und können unseren Mechs zugewiesen werden. Jeder dieser Roboter hat individuelle Fähigkeiten, was praktisch ist, sobald ihr euch einen Freund für fantastische Koop-Action dazu holt. Aufgaben im Team zu verteilen wird schnell zu einem Balanceakt, da wir einerseits Geld verdienen wollen und andererseits verhindern müssen, dass unsere Roboter Schaden nehmen...

Die Story von Mechwarrior 5: Mercenaries konnte uns nicht überzeugen. Noch generischer könnte der Held kaum sein und den Geschichten dieser hoffnungslosen Spielwelt wollten wir schon nach zwei Missionen nicht mehr lauschen. Im Kern ging es uns letztlich mehr um das Wohl unserer Firma, als um die Gerechtigkeit. Ich war stets darauf bedacht, mein Team zu vergrößern und immer stärker zu werden.

Mechwarrior 5: Mercenaries wird schnell recht schwer und deshalb solltet ihr in den Schlachten in Bewegung bleiben, was angesichts der komplizierten Steuerung und der limitierten Munition leichter gesagt als getan ist. Die anderen Mechs sind nicht so leicht auszuschalten und teilen selbst ordentlich aus. Das ist nichts für Hasenfüße, denn jeder Treffer schmerzt auch in eurem Portemonnaie.

Mechwarrior 5: Mercenaries ist voller Gegensätze. Die Kämpfe sind fummelig, aber auch super cool und explosiv. Auf der anderen Seite warten textlastige Menüs und einige Downtime im Manageraspekt. Das solltet ihr bedenken, bevor ihr euch auf ein actionlastiges Mech-Abenteuer einlasst. Wer Lust hat seine Söldner-Crew zu verwalten und dabei den Traum vom Mech-Piloten zu leben, der wird hier jedoch viel Spaß haben.

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Mechwarrior 5: MercenariesMechwarrior 5: Mercenaries
Wirtschaft und das Wohl der eigenen Firma sind zwar Bestandteile von Mechwarrior 5: Mercenaries, doch im Mittelpunkt stehen natürlich unsere Mech-Kampfroboter.
07 Gamereactor Deutschland
7 / 10
+
viele Inhalte, Karten und Anpassungsgegenstände, wir können zusätzliche Mechs und Piloten anwerben, Kampfumgebungen variieren, Zerstörungsorgie.
-
viele Systeme müssen verinnerlicht werden, Menüführung hilft dabei nicht, Synchronsprecher und Story hinterlassen keinen positiven Eindruck.
overall score
ist die Durchschnittswertung von Gamereactor. Wie hoch ist eure Wertung? Die Durchschnittwertung aller Gamereactor-Redaktionen wird aus den Wertungen in allen Ländern erhoben, in denen es lokalen Gamereactor-Redaktionen gibt

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