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Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2

Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2

Wir haben ein bisschen mit irren Pflanzen und vergammelten Zombies gezockt und freuen uns auf das, was dort anrollt.

Das originale Garden Warfare war einer der Überraschungshits des Hjahres 2014 und bot eine clevere Mischung aus Tower Defense und Shooter. Das Spiel hat einfach alle Erwartungen übertroffen. Kann der Nachfolger das noch überbieten? Nach einem ersten Blick auf die kommende Beta schon vor ihrem offiziellen Start sieht es ganz danach aus? Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 erscheint am 25. Februar, aber vorher hat EA noch eine offene Beta geplant und Gamereactor war eingeladen, genau diese Beta vorab einen ganzen Tag anzuspielen.

Man stellt schnell fest, dass die Beta viel zu bieten hat, auch wenn einige Geheimnisse aus dem vollen Spiel noch zurückgehalten werden. Auf jeden Fall ist sofort offensichtlich, wie sehr die Präsentation erweitert und verbessert wurde. Gameplay Designer Chris Fox macht uns darauf aufmerksam, dass es einen großen Einfluss von Destiny gab im Bezug auf den Zugang der Spielmodi und wie der Charakterfortschritt behandelt wird. Der Vorgänger wurde einfach vom Startbildschirm aus gestartet, im Nachfolger haben wir ein PvZ-Hub mit dem Namen Backyard Battleground.

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Schon bevor man sich in Garden Ops oder einen der vielen anderen Spieler gegen Spieler-Modi stürzt, erweist sich der Backyard Battleground als hart umkämpft.

Für alle die sich mit Destiny nicht auskennen: Dieser soziale Hub ist es nun, von dem aus die Missionen gestartet werden und von dem aus auch die verrückten Charaktere angepasst werden können. Den Einfluss von Destiny merkt man auch daran, wie viel Zeit man investieren und wie verlockend das Erlebnis werden kann. Es gibt immer irgendetwas zu tun, um Werte seiner Pflanzen oder Zombies zu verbessern. Zum Beispiel könnte man die rivalisierende Fraktion im Backyard Battleground angreifen oder Wellen von Gegnern in einem schnellen Minispiel zu überleben, das durch das Hissen der Macht-Fahne gestartet wird. Wer seine neuen Waffen ausprobieren möchte, kann das auf dem Schießstand machen.

Schon bevor man sich in Garden Ops oder einen der vielen anderen Spieler gegen Spieler-Modi stürzt, erweist sich der Backyard Battleground als hart umkämpft, denn Zeiten und Punktzahlen werden unter allen Freunden verglichen. Da man bis zu drei Freunde in den Battleground einladen kann, um dort seinen Unfug zu treiben, kann man allein hier ganze Abende verbringen. In den Welt-Optionen lässt sich auch der Schwierigkeitsgrad für den virtuellen Hinterhof einstellen.

Irgendwann zieht es einen natürlich in die hektischen Multiplayermodi, die während der Beta in Rotation präsentiert werden. Team Vanquish ist das typische Deathmatch. Vanquish Confirmed ist identisch nur müssen hier die Spieler Crazy Orbs von getöteten Gegnern sammeln um zu punkten. Gnome Bomb ist stark vom Bomb Modus aus der Halo-Reihe beeinflusst, in dem die Teams eine Bombe in die gegnerische Basis bringen müssen. In Suburbination geht es um die Kontrolle von Zonen, während Turf Takeover den neuen Spielmodus Herbal Assault mit dem original Garden & Graveyards auf riesigen Karten kombiniert.

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Es können 102 Charakter-Varianten mit Punkten aus Quests und Leistungen im PvP freigeschaltet werden, dazu 4000 mögliche Gegenstände zur Anpassung.

Die Teams wurden taktisch mit drei neuen Klassen aufgewertet. Sie sind nicht unbedingt ausbalanciert mit gleichartigen Attacken, aber das ist ja Teil der Verrücktheit des Spiels. Fangen wir mit den Zombies an. Der Imp ist mit einem Imp-Blaster bewaffnet und hat als Spezialfähigkeit eine Gravitations-Granate, die Pflanzen in ihr Epicenter saugt. Robo Call beschwört einen unglaublichen Z-Mech und Impkata dreht sich unkontrollierbar und feuert aus allen Rohren. Der Imp kann leicht das Schlachtfeld aus großer Distanz kontrollieren. Super Brainz mit seinen heldenhaften Fäusten ist der Typ für den Nahkampf. Super Ultra Ball feuert ein Projektil über kurze Distanz während Turbo Twister im Stile von Zangief eine wirbelnde Faustattacke auslöst und Heroic Kick die Gegner schwer verwundet oder genutzt wird, um schnell Raum zu gewinnen. Unser Favorit ist Captain Deadbeard mit Scurvy Scattershot für große Distanzen, dazu Barrel Blast bei dem ein temporäres Schild auf Sprengsatz trifft. Dann ist da noch Parrot Pal, ein Papagei der Luftangriffe ausführt und Cannon Rodeo, das auch genau das ist.

Die drei neuen Pflanzen sind vergleichsweise anfängerfreundlich, auch wenn Citrons Orange-Beam ein wenig Übung braucht, um effektiv zu sein. Citrons Spezialfähigkeiten sind EMPeach, das sowohl Zombies als auch Imps und Z-Mechs betäubt. Citron Ball rollt ins Getümmel und Peel Shield ist ein temporäres Schild, das alle Arten von Schaden abwehrt. Rose mit ihren magischen Disteln dürfte ein früher Favorit werden, da ihre frustrierende Goatify-Fähigkeit Zombies in Ziegen verwandelt, während Time Snare den Fluss der Zeit unterbricht. Ich muss zugeben, das ich nie richtig hinter das unverwundbare Arcane Enigma gekommen bin. Kernel Corn läuft mit der Corn-Crusher-Knarre herum, er ist der Assault-Typ und schickt mit Buster Barrage eine kochend heiße Kartoffel auf die Reise von der Butter wie Napalm herabregnet, Husk Hop lässt einen John Woo-mässig ballernd Räder über die Gegner schlagen und Shuck Shot ist ein Raketenwerfer der aufgeladen werden muss. Ja, Kernel ist ein Biest.

Es können 102 Charakter-Varianten mit Punkten aus Quests und Leistungen im PvP freigeschaltet werden, dazu 4000 mögliche Gegenstände zur Anpassung. Jede Variante hat acht einzigartige Upgrades und alles ist mit einem auf Erfahrungspunkten basierenden Beförderungssystem verbunden, das den Grind belohnen soll. Insgesamt deutet die Beta von Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 darauf hin, dass die Vorlage massiv erweitert, intelligent und leidenschaftlich überarbeitet wurde, um wieder zwölf Monate intensive Spielzeit zu bieten. Die Serie hat sich als ein willkommener Evergreen etabliert.

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