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Rainbow Six: Siege

Rainbow Six: Siege - Outbreak

Tom Clancys taktischer Shooter trifft Left 4 Dead im Weltraum.

Als Ubisoft im November beim Finale der Rainbow Six League die ersten Inhalte des neuen Jahres ankündigte, stellten sie keine Karte vor, sondern einen eigenständigen Spielmodus. Die Quarantäne-Symbole, die gruselige Atmosphäre und der Hnweis auf etwas völlig anderes haben Spieler sofort an Zombies denken lassen, aber sie lagen falsch, denn in Outbreak dreht sich alles um Außerirdische... die allerdings einige Zombie-Qualitäten mitbringen.

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Outbreak ist ein vier Wochen langes Event für Ubisofts taktischen Mehrspieler-Shooter, der den bisherigen Realismus des Spiels über Bord wirft und sich dieser neuen, seltsamen Idee widmet. Wir übernehmen einen der zehn Operatoren und untersuchen in drei Story-Missionen die Alieninvasion und kämpfen dabei gegen diese Monstrositäten.

Wir haben zwei der drei Kampagnen während des Six Invitational-Turniers in Montreal angespielt und sind zuversichtlich: Jede Mission bietet relativ unterschiedliches Gameplay. Die erste Kampagne wird von offenen Arealen mit weiten Sichtlinien bestimmt, wir können also schleichen und aus der Distanz Kopfschüsse verteilen. Der zweite Auftrag geht es deutlich enger zu und wir müssen uns durch enge Krankenhausflure kämpfen.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Gegnervarianten, die alle auf einer fiesen Alieninfektion ihrer Körper basieren. Es gibt das Fußvolk, die in großer Anzahl auftauchen und leicht zu erledigen sind, aber es gibt auch spezielle Gegnertypen, die aus anderen Zombie-Spielen, wie etwa Left 4 Dead stammen und zum Beispiel bei Beschuss explodieren, uns an Ort und Stelle festnageln, uns versuchen umzurennen oder eine Großzahl an zusätzlichen Kreaturen herbeirufen. Jeder Gegnertyp hat seine ganz eigenen Schwächen und benötigt besondere Taktiken. Der Charger hat zum Beispiel einen Schwachpunkt am Rücken, deshalb müssen wir ihn in unsere Mitte lassen und koordiniert ausschalten.

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Rumrennen und losballern ist hier keine Lösung, das Schleichen ist hier genauso wichtig, wie im Hauptspiel. Die einfachen Gegner sind viel leichter zu erledigen, wenn sie uns noch nicht entdeckt haben, denn wenn sie uns sehen oder hören mutieren sie zu wesentlich stärkeren Varianten. Die Oepratoren wurden für diesen Modus leicht überarbeitet und es ist schwer, aus den verfügbaren Figuren die richtige Wahl zu treffen.

Vieles an diesem Modus erinnert mich an Left 4 Dead; die Krankenhauskampagne zum Beispiel könnte glatt aus Valves Shooter stammen und das Tempo der Infizierten ist eine weitere Gemeinsamkeit. Es gibt einen Grund warum Left 4 Dead so populär war und Ubisoft bietet die gleichen verlockenden Gameplay-Elemente und tauscht in diesem Modus das langsame und methodische Gameplay gegen eine chaotische und hektische Zombiejagd (ok, Alien-Jagd) aus.

Es ist schön, dass Rainbow Six: Siege ein paar zusätzliche erzählerische Elemente spendiert bekommt, denn bisher gab es wenig Zwischensequenzen. Ubisoft ändert das jetzt, denn in jeder Kampagne kämpfen wir uns durch eine Reihe an Aufgaben. Wir befreien etwa eine Ärztin, denn sie ist die einzige Person, die die Menschheit noch retten kann. Dabei lauschen über Funk, wie Thermite oder Bandit dem verbleibenden Rainbow Six-Team Aufgaben zuteilt.

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Selbst auf „normalem" Schwierigkeitsgrad ist der Outbreak wirklich fordernd. Häufig müssen Positionen gehalten werden, während sich Türen öffnen oder Ladungen explodieren und genau dann wird es schwierig: Um Gegner schnell auszuschalten bedarf es zielsichere Kopfschüsse, ansonsten nehmen sie unsere Verteidigung durch die zerstörbaren Umgebungen ziemlich schnell auseinander. Wir treffen aber auch auf Gegnermassen, die es im Grundspiel so nicht gibt, wer also gerne wild drauflos ballert hat hier auch mehr Erfolg als sonst.

Insgesamt waren wir doch beeindruckt von Outbreak und seinen drei speziell designten Karten. Die dazugehörigen Kampagnen, die leicht überarbeiteten Operatoren und der Vielzahl neuer Gegner scheinen eine tolle Erweiterung zu sein. Allerdings wirft es die Frage auf, warum das Ganze als zeitlich begrenztes Event präsentiert wird. Ubisoft wird in diesem Jahr nur zwei neue Karten veröffentlichen und in der Kampagne stecken sicher Monate an Arbeit... Es ist schon erstaunlich, dass wir nur vier Wochen damit Spaß haben sollen. Es ist ein wenig verstörend und passt nicht allzu gut zum Hintergrund des eigentlichen Spiels, aber wir sind wirklich neugierig, was die Spieler aus dieser Chance machen.

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