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Rocket Arena

Rocket Arena - Initiale Impressionen

Wir haben uns Final Strikes raketengetriebenen Team-Shooter bereits genau ansehen können.

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Im Sommer wird Rocket Arena erscheinen, ein explosiver Drei-gegen-Drei-Shooter, in dem die Spieler mit raketenbetriebenen Waffen aufeinander losgehen. Hinter dem Spiel stecken Final Strike Games, die schon an Multiplayer-Modi zu Projekten, wie Call of Duty, Halo und Doom mitgearbeitet haben. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit für drei Stunden in das neue Game von ihnen abzutauchen und war angenehm überrascht.

Die Action von Rocket Arena ist mit keinem der anderen Shooter vergleichbar, die ich bisher gespielt habe, denn der Tod spielt hier keine Rolle. Stattdessen versuchen wir die anderen Spieler aus der Arena zu schubsen, was so ähnlich funktioniert, wie bei Super Smash Bros. Jeder Spieler hat einen Schadensbalken und je höher der damit verbundene Wert steigt, desto leichter ist es aus der Arena zu segeln. Im Gegensatz zu Smash Bros. erholt sich dieser Schadenszähler aber mit der Zeit wieder, weshalb taktische Rückzüge eine sinnvolle Strategie darstellen.

Neben dem Standard-Raketenangriff können wir ausweichen und haben zwei charakterspezifische Fähigkeiten mit entsprechender Abklingzeit. Mit dem richtigen Timing können wir vor uns auf den Boden ballern und uns durch die Explosion in die Luft katapultieren lassen. Das lässt sich verketten, um noch größere Höhen zu erreichen (durch diese Raketensprünge können wir uns schnell über die Karte bewegen oder in Sicherheit zurückziehen).

Rocket Arena
Rocket ArenaRocket Arena

Die gezeigten Arenen haben den Charme eines Cartoons und die Vielfalt ist beeindruckend. Ich habe im Dschungel, in der Wüste und in verschneiten Dörfern gekämpft und die Karten haben sich selten wiederholt. Die Auswahl der Charaktere hat mir auch gut gefallen, denn jede Figur hat ihre eigene, verrückte Persönlichkeit, was sich auch in der jeweiligen Bewaffnung widerspiegelt. Ein Favorit der Entwickler schien Blastbeard zu sein, ein übergewichtiger Pirat, der explosive Kanonenbälle abfeuert.

Während des digitalen Events konnten wir drei Spielmodi ausprobieren: Knockout, Rocketball und Treasurehunt. Knockout ist der typische Deathmatch-Modus: Wer zuerst 20 Knockouts verzeichnet, gewinnt die Partie. In Rocketball muss ein übergroßer Ball ins gegnerische Tor bugsiert werden, was als Team deutlich besser funktioniert. Treasurehunt war mein Lieblingsmodus, denn man spielt über zwei Runden und sammelt
100 Münzen.

In der ersten sogenannten Schatzkistenrunde werden die Teams dafür belohnt, eine Schatzkiste so lange wie möglich in ihrem Besitz zu halten. Die zweite Runde ist die Münzrunde, in der dutzende Münzen auf die Karte herabregnen, was eine hektische Jagd auf das Kleingeld vom Zaun bricht. Dieser Modus ist albern und einzigartig, denn es muss ständig abgewägt werden, ob wir selbst Münzen sammeln oder doch lieber unsere Gegner davon abhalten sollten.

Rocket Arena
Rocket ArenaRocket Arena

Das sind nicht die einzigen Modi, die zum Launch an Bord sein werden, denn die Entwickler haben zwei weitere angekündigt: Robot Attack und Megarocket (die durfte ich aber nicht selbst anspielen). Uns wurde nur erklärt, dass Robot Attack ein PvE-Modus sei, in dem die Spieler Wellen von Robotern abwehren müssen. Alle Modi unterstützen Crossplay, was für gut gefüllte Lobbys sorgen dürfte.

Das Shooter-Genre ist hart umkämpft, aber ich denke Rocket Arena könnte mit seinem kindlichen und leichtherzigen Charme eine Nische für sich entdeckt haben. Treasurehunt und Rocketball sind tolle, einzigartige Spielmodi ohne explizite Gewalt. Haltet nach unserer Kritik Ausschau - Rocket Arena wird schon am 14. Juli für PC, PS4 und Xbox One erscheinen.

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