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Cyberpunk 2077

Sammelklagen gegen CD Projekt Red, Entwickler hält an versprochenen DLC-Plänen fest

Einige Updates sollen die Spieler und vor allem die Anleger beschwichtigen.

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Das lang erwartete Rollenspiel Cyberpunk 2077 wurde Anfang dieses Monats entgegen aller Erwartungen in einem unfertigen Zustand veröffentlicht, weshalb sich Fans und Kritiker seitdem den Mund über das Spiel zerreißen (oder lieber schweigen). Die bestehenden Probleme auf allen Plattformen, insbesondere auf den älteren Xbox-One- und Playstation-4-Modellen, sind noch immer nicht behoben worden, deshalb mussten sich unzufriedene Spieler bei mehreren Einzelhändlern um Rückerstattungen kümmern.

Die amerikanische Anwaltskanzlei Rosen Law Firm hat im Namen einiger Investoren eine Sammelklage gegen das polnische Studio eingereicht. Polygon hat sich die Sache angesehen und schildert den Vorwurf der Untreue: CD Projekt Red sei bei der Vermarktung unehrlich gewesen und habe die Anleger mit falschen Informationen dazu veranlasst, den Wert des Unternehmens falsch einzuschätzen. Die Anwaltskanzlei Rosen möchte in erster Linie die Verluste ihrer Kunden decken, die seit der Veröffentlichung des Spiels durch den fallenden Aktienkurs entstanden sind. Eine andere Agentur namens Wolf Haldenstein, Adler Freeman & Herz untersucht zurzeit andere Möglichkeiten, CD Projekt Red im Namen ihrer Kunden zu verklagen.

Um die Investoren zu beschwichtigen, gab es über die Feiertage aus der polnischen Firma ein paar kleinere Updates. Zum einen aktualisierte CD Projekt Red die Verkaufszahlen von Cyberpunk 2077 auf zuletzt 13 Millionen Kopien. Diese Menge entspreche der geschätzten Verkaufszahl abzüglich aller Rückerstattungen zehn Tage nach Veröffentlichung. Das Sci-Fi-RPG startete bei 8 Millionen Vorbestellungen.

Außerdem erinnerte CDPR noch einmal daran, dass sich die Spieler über kostenlose Inhalte und Updates freuen dürfen. Auf der offiziellen Homepage des Spiels bestätigt ein eigener Beitrag, dass die Bereitstellung von Fehlerkorrekturen und Hotfixes keine Auswirkungen auf die zuvor kommunizierten Update-Pläne haben sollen. Anfang 2021 dürfen Spieler also bereits mit kostenlosen Inhalten rechnen - unabhängig davon, ob das Spiel bis dahin halbwegs rund läuft oder nicht.

Wir haben noch keine Ahnung, worum es sich bei diesen Inhalten handeln wird, doch sicherlich dienen die ersten, vor allem kosmetischen DLCs von The Witcher 3: Wild Hunt als Messlatte. Das waren damals vor allem Frisurenpakete und Skins für das Pferd Plötze. Zuletzt wurde Spielversion 1.06 von Cyberpunk 2077 auf Konsolen und PC veröffentlicht, doch trotz respektabler Größe scheint der Code kaum etwas zu bewirken. Auf dem PC wurde ein Problem in Zusammenhang mit der erlaubten Größe von Speicherdaten behoben, das ist im Grunde alles.

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