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Splatoon

Splatoon

E3-Anspielsession: Ein farbenfroher Team-Shooter von Nintendo-Entwicklern, die davor an Animal Crossing und Nintendo Land gewerkelt haben. Hat Potenzial!

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Als Nintendo während der eigenen E3-Show den farbenfrohen Shooter Splatoon angekündigte, da schien es fast noch so, als würde ein kleiner Indie-Entwickler dahinter stehen. Der Titel war auf den ersten Blick ganz anders als das, was wir sonst von dem Hersteller gewohnt waren. Tatsächlich aber haben sich ein paar junge Leute aus dem Team von Animal Crossing zusammengeschlossen, um an ihrem ersten eigenen Spiel zu arbeiten. Dazu kamen später ein paar der wichtigeren, aber ebenfalls jungen Typen von Star Fox 64 3D und Nintendo Land. Alle haben gemeinsam an Design und Musik gearbeitet.

Es wurde das typische Nintendo-Konzept zugrunde gelegt: Im Kern geht es um die Spielmechaniken. Wenn die funktionieren und überzeugen, dann entsteht der Rest ganz von selbst, so die These. Und das ist vermutlich auch der Grund, warum die ersten Runden ohne langes Lernen von Steuerung und Kniffen bereits Spaß machen. Splatoon ist eigentlich nicht besonders komplex und hat sehr einfache Regeln. Wir haben Waffen, die Farbe verschießen und müssen versuchen, das Gebiet innerhalb einer Karte großflächig einzufärben, um es dadurch zu erobern.

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Das Level ist ein länglicher Schlauch mit Orten zum Verstecken und Verschanzen - und wir müssen die Farbe ins Spiel bringen.

Außerdem können wir uns in einen Tintenfisch verwandeln. So bewegen wir uns deutlich schneller durch die Farbe und laden nebenbei unseren Akku wieder auf. Vermeiden sollten wir lediglich die Tinte der Gegner, weil sie uns ziemlich langsam werden lässt. Gespielt wird in zwei Teams mit jeweils vier Spielern. Die Tinte kann übrigens auch in Form einer Bombe verteilt werden. Das ist vor allem praktisch, wenn wir Gegner ausschalten wollen, weil diese deutlich effektiver ist. Im Gegenzug verbraucht eine Bombe aber viel Farbe und leert damit sehr schnell den Akku.

Damit ist eigentlich auch schon alles Wichtige über die Spielmechaniken gesagt. Splatoon ist genau genommen ein Shooter, der aber sprichwörtlich Farbe ins Spiel bringt. Eine graue Welt so bunt zu machen, das haben wir schon De Blob erfolgreich getan. Hier aber geht es um Teamwork und den Kampf gegen menschliche Feinde. Das Level ist ein länglicher Schlauch mit Orten zum Verstecken und Verschanzen. Es gibt durchlässige Gitter für bunte Meeresbewohner und an einigen massiven Wänden können wir Farbe hinterlassen und dann daran nach oben tauchen.

Ist eine Stelle bereits mit Farbe eingesaut, dann ist der Gegner hier vermutlich bereits unterwegs gewesen. Wir müssen nun drübermalen, aber sollten auf der Hut sein, denn das bleibt sicher nicht unbemerkt. Und wo am Anfang noch munter losgekleckst wird, kommt nach und nach mehr Taktik ins Spiel. In der ersten Runde mit Splatoon bin ich noch komplett gegen erfahrenere Spieler untergegangen. Später lernte ich ein paar Kniffe, fand ein paar Superwaffen mit Spezialangriffen und nutzte öfter das Herumspringen, das mir anfangs noch verborgen blieb. Außerdem ist es keineswegs dumm, sich auch mal zurückzuziehen.

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In den Runden mit Splatoon wurde schnell klar, dass dies ein ziemlich hektisches Spiel ist.

Auf dem Gamepad sehen wir, wo die Action tobt. Tippen wir auf einen der drei Partner im Team, können wir uns schnell dort hin beamen. Nicht sichtbar sind allerdings gegnerische Tintenfische, denn die sind schließlich auch in Farbe abgetaucht. Wirklich nützlich war der Warp für mich allerdings noch nicht, denn in einer Runde ist der Gegner so schnell vorgerückt, dass wir Probleme hatten, unsere Basis zu verteidigen. Ein anderes Mal explodierte direkt nach meinem Eintreffen eine Bombe und riss mich mit in den Tod.

In den Runden mit Splatoon wurde schnell klar, dass dies ein ziemlich hektisches Spiel ist. Acht Leute sind auf dem Feld unterwegs und die gespielte Karte war nicht besonders groß. Gut möglich, dass Nintendo speziell für die E3 eine Demo gefertigt hat, die kurz und intensiv ist und die weiteren Maps deutlich mehr Möglichkeiten für Strategie und Taktik bieten. Diesbezüglich hält sich der Hersteller aber noch bedeckt und auch über weitere Modi ist nur wenig bekannt. Allerdings ist der Shooter ja auch erst für 2015 geplant. Zumindest das Konzept ist sehr vielversprechend und wir hoffen, dass das junge Team noch viele weitere erfrischende Ideen in das fertige Spiel einfließen lässt.

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