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Tales from the Borderlands

Tales from the Borderlands

E3-Anspielsession: Telltale Games erster Ausflug nach Pandora ist noch für diesen Sommer geplant und wir haben den vielversprechenden Anfang des Abenteuers erlebt.

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Die Telltale-Formel dürfte mittlerweile bekannt sein. Sie veröffentlichen ihre Adventures in Staffeln bestehend aus fünf Episoden, jeweils ein paar Stunden lang - mit relativ einfachen Rätseln, einem kleinen bisschen Action, schönen Dialogen und einer großartige Geschichte, in der die Entscheidungen des Spielers auch Bedeutung haben.

Tales from the Borderlands ist da keine Ausnahme und bleibt dieser Formel treu. Allerdings liefert das subversive Gearbox-Universum auch eine Chance für Telltale, eine Geschichte etwas leichfüßiger zu erzählen als etwa bei The Walking Dead oder Game of Thrones. Die Welt von Borderlands ist voller schwarzem Humor und nach allem, was wir bisher gesehen haben, von Telltale bis zum Rand gefüllt mit albernen Anmerkungen, physischer Comedy und jener Portion gemeinem Witz, die wir von der Hauptserie kennen. Die beste Gelegenheit für Telltale, den eigenen Humor zu entstauben, für den sie so bekannt sind.

Wenn man Borderlands und die Telltale-Formel mag, ist Tales from the Borderlands eine sichere Bank. Aber die brillante Erzählstruktur begeistert noch mehr. Die Dualität der beiden Hauptcharaktere Rhys und Fiona begeistert - wie sie sich jeweils an ihre eigenen Abenteuer erinnern, jeder mit seiner eigenen Perspektive und angemessener selektiver Erinnerung. Auf der E3 wurden die ersten vierzig Minuten der ersten Episode gezeigt. Die wird im Sommer für eine Vielzahl von Plattformen erscheinen - größtenteils mit dem Fokus auf Rhys Hintergrund und wie es zu seiner Jagd auf den Kammerschlüssel kam.

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Wenn man Borderlands und die Telltale-Formel mag, ist Tales from the Borderlands eine sichere Bank.

Rhys ist ein Angestellter bei Hyperion, der nach den Ereignissen in Borderlands 2 die Gelegenheit ergreifen wollte, die Position von Handsome Jack zu besetzen - der Spinner Vasquez ist ihm allerdings zuvorgekommen. In einer der ersten Szenen muss Rhys einige Demütigungen schlucken, aber erfährt auch von dem Kammerschlüssel, den Vasquez kaufen will. Rhys schafft es gemeinsam mit seinem Assistenten Vaughn und einigen Tricks, genug Reputation zu erlangen, um sich auf die Reise nach Pandora zu machen und sich den Schlüssel dort selbst unter den Nagel zu reißen. Die Hyperion-Leute bekommen natürlich sofort Ärger mit den Bewohnern von Pandora. Und auch wenn es keine echte Action gibt, die Probleme werden auf angemessen grauenvolle Art und Weise gelöst.

Die Dialoge und der Humor verstecken das bekannt langsame Tempo der Telltale-Abenteuer. Das Rauben und Plündern hat Konsequenzen und lässt uns so noch mehr einen eigenen Weg durch das Abenteuer bahnen. Die Figuren merken sich, wenn man beraubt - das mag zwar auch etwas Extra-Kohle oder neue nützliche Gegenstände bedeuten, aber selbst wofür wir unser Geld ausgeben, spielt eine Rolle und beeinflusst den Fortgang der Geschichte.

Nach einigen gefährlichen Begegnungen treffen sich Rhys und sein Sidekick mit den Hehlern des Kammerschlüssels. Ihre Tarnung fliegt auf und in Rhys Erinnerung wird er einfach ungeduldig und reißt dem Verkäufer das Herz raus. Rhys ist eine interessante Figur, weil er einfach nicht der typische Held ist - ein bisschen schmierig, nicht sehr heldenhaft oder sympathisch - zumindest noch nicht. Außerdem hat er kybernetische Verbesserungen, die ihm spezielle Fähigkeiten verschaffen (sein Auge kann Dinge sehen, die andere nicht wahrnehmen und sein Roboter-Arm hat sicherlich auch großen Nutzen). Fiona ist völlig anders und mischt sich erst gegen Ende der vierzig Minuten in die Geschichte ein, als Rhys Version der Ereignisse etwas außer Kontrolle gerät.

Kehren wir noch mal zum Anfang zurück. Warum erzählen Rhys und Fiona von ihrer Jagd nach dem Kammerschlüssel? Das ist die wahre Schönheit von Telltales Erzählweise. Es stellt sich heraus, dass eine mysteriöse dritte Figur (deren Identität Telltale zufolge die Fans begeistern wird) die Beiden mit einer Knarre bedroht und dazu zwingt, ihre Geschichte zu erzählen. Wir fragen uns natürlich, ob Telltale dieser spannenden Erzählstruktur bis zum Ende der Staffel treu bleiben wird.

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