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The Legend of Zelda: Skyward Sword

The Legend of Zelda: Skyward Sword

Das erste Mal ein wirklich neues Zelda zu spielen, das ist immer etwas besonderes. Es fühlt sich an, wie bei einer neuen Freundin, von der man glaubt, sie trotzdem schon ewig zu kennen. Kurz: Es fühlt sich richtig gut an. Wie fies, dass Nintendo uns nur drei kleine Ausschnitte von The Legend of Zelda: Skyward Sword hat spielen lassen. Und die machen dummerweise so viel Lust auf das alles, was da noch kommen mag.

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Also, drei Level des Wii-Abenteuers. Nur drei. Wir fangen im Sky Temple an. Es ist ein Ort, der im Spiel eine Rolle spielt. Aber in dieser Demo ist es nur ein Spielplatz, um neue Gameplay-Elemente zu präsentieren. Link steht selbstbewusst und zu Demozwecken viel zu umfangreich bewaffnet in dem hohen Raum, Schild und Schwert auf dem Rücken, und starrt auf die verschlossene Tür eines Gemäuers, das unter der Kuppel steht.

Die ersten Klicks und Bewegungen mit der Wiimote zeigen, dass die Grundlagen der Steuerung sofort wieder präsent sind. Die Neuerungen fügen sich brav ein. Mit einem Knopfdruck rufen wir das Kreismenü auf, in dem die neun Gegenständen warten, die Link im Laufe seiner Reise finden und benutzen kann. Vier Plätze sind belegt: mit einer Bombe, dem Bogen, einer Steinschleuder und einem Käfer.

Der Käfer ist in der Tat eine unglaublich gelungene kleine Ergänzung von Links Fähigkeiten. Und im Gegensatz zu früheren Spielen wird es dieses coole kleine Teil ziemlich am Anfang des Abenteuers geben. Der Käfer kann übrigens vor allem eines: fliegen. Wir schießen ihn wie einen Pfeil in die Luft und steuern den Kerl danach wie eine militärische Drohne. Hier macht sich die feine Wii Motion Plus-Steuerung bemerkbar. Mit ruhigen, knappen Bewegungen fliegen wir den Käfer durch das Drehen der Wiimote und erst nach knapp einer Minute fängt er kurz an zu blinken und stürzt dann ab.

The Legend of Zelda: Skyward Sword
Neues Item: Den Käfer schießen wir wie einen Pfeil in die Luft und steuern ihn danach wie eine militärische Drohne.

Die Möglichkeiten während dieser Minute in der Luft sind vielfältig. Wir können Schalter auslösen, um mit Link in vorher verschlossene Räume zu gelangen. Oder durch kleine Schlitze und offene Fenster in Gebäude hineinfliegen. Oder mächtige Spinnen von der Decke holen, indem wir ihren Faden durchtrennen. Und wir können den Käfer mächtiger machen und aufrüsten, wie übrigens alle Gegenstände, die Link bei sich trägt. Für den Käfer findet Link nach einem Minibosskampf gegen ein Skelett, das während des Kämpfens die toten Armknochen verliert, in einer klassischen Zelda-Schatztruhe ein paar zusätzliche Kneifzangen. Mit denen wird eine neue Vogelperspektive hinzugefügt und der Käfer kann nun Sachen hochheben und sie auf Gegner fallen lassen. So wird er zur animalischen Version eines AC-130-Bombers.

Aber Zelda ist und bleibt im Kern ein Third-Person-Actiongame, was man zum Beispiel lernt, wenn die Spinne mit dem Käfer von der Decke geholt wurde. Nun müssen wir mit dem Schwert auf sie einprügeln, auf ihre lila leuchtende Unterseite. Auch hier macht sich Wii Motion Plus schnell bemerkbar. Durch die verfeinerte Steuerung werden die Schwertbewegungen akkurat übertragen. Und diese Genauigkeit zwingt einen, langsamer zu schlagen, als man es instinktiv machen möchte, um auch wirklich zu treffen. Denn sonst gibt‘s nur hektisches Gefuchtel, dass maximal anfangs eine Erfolg versprechende Strategie ist.

Besonders im zweiten Häppchen des Spiels wird genau das sehr deutlich. In einem Bosskampf treffen wir das erste Mal auf einen Typen namens Demon Lord Ghirahim, der sich vor dem Kampf ekelig über die Lippen leckt und metrosexuell aussieht wie David Beckham zu seinen schlimmsten Zeiten. Der Kampf gegen den Fiesling ist hart und dauert. Mit einer flüssigen Bewegung der Wiimote zieht man das Schwert. Durch das gleichzeitige Hoch- und Runterheben des Nunchuk-Controllers wird das Schild aktiviert. Das ist zuerst etwas merkwürdig, klappt dann aber schnell.

The Legend of Zelda: Skyward Sword
Gestatten, Demon Lord Ghirahim. Ein Typ, der sich vor dem Kampf ekelig über die Lippen leckt und metrosexuell aussieht wie David Beckham zu seinen schlimmsten Zeiten.

Die Kämpfe dagegen dauern. Unser neuer Freund Ghirahim ist ein guter Blocker. Mit nur zwei Fingern fängt er jede ungezielte Attacke ab. Passt Link nicht auf und schüttelt sich nicht rechtzeitig los, klaut ihm Ghirahim das Schwert und setzt es gegen ihn ein. Klappt das nicht, schießt er komische Wunderpfeile aus seinen Händen hervor, bevor er sich effektvoll teleportiert, um kurz danach direkt neben einem wieder aufzutauchen. Am besten hält man permanent den C-Knopf gedrückt und den Gegner so im Focus. Macht man das nicht, treibt einen die Kamera binnen kurzer Zeit in den Wahnsinn.

Durch Wii Motion Plus ist die Steuerung beim Schwertkampf so konzipiert, dass man wirklich links und rechts angreifen muss. Für maximalen Schaden setzt Link seine Charge-Attacke ein, die er auflädt, wenn das Schwert eine kurze Weile gen Himmel gestreckt wird. Wer mit der leuchtend blauen Waffe danach die Wiimote und Nunchuk gleichzeitig seitlich schwingt, führt eine mächtige Drehattacke aus. Klingt komplex, ist aber eine natürlich, schöne Bewegungen. Wobei am Ende so manches Mal der Eindruck bleibt, das man mit wilden Bewegungen doch ebenso gut durchkommt. Nach knapp zehn Minuten ist Ghirahim geschlagen, allerdings nicht vernichtend. Er lässt noch eine kleinen Warnung raus, dass das nächste Treffen tödlich für Link enden wird und zack, ist er weg.

Das dritte Häppchen ist ein Ausflug in die Lüfte auf einem Flugvogel, um von Zelda eine Statue überreicht zu bekommen. Das findet wohl im echtem Spiel ganz am Anfang statt, schließlich ist Zelda noch da. Im Flugwettbewerb müssen wir einen goldenen Vogel jagen und dabei schneller sein als drei Konkurrenten (einen Multiplayer wollte bei Nintendo niemand bestätigen an dieser Stelle, aber es riecht förmlich danach). Flugbewegungen machen wir mit der Wiimote, indem wir sie wie einen Flügel auf- und niederschwingen. Ein Boost via A hilft beim Einkassieren der Beute. Noch besser ist es, steil hochzusteigen, um den Vogel dann im Sturzflug und mit Boost zu attackieren.

Das Gameplay ist also abwechslungsreich und bereits jetzt ist sichtbar, dass es Zelda-typisch nahezu perfekt ist. Was man von der Optik leider nicht behaupten kann - und dazu hat Nintendo mit der HD-Demo von Zelda auf Wii U seinen ganz eigenen Teil beigetragen. Auch wenn das Spiel für Wii-Verhältnisse sicher prima aussieht, gegen einen HD-Link sieht es einfach alt aus. Aber das ist kein ganz korrektes Argument, klar, trotzdem bleibt dieses Gefühl, etwas Altes zu bekommen, während das Neue schon hinter der Ecke wartet. Aber was soll‘s: Das Gameplay und der auch der typische Sound sind über jeden Zweifel erhaben.

The Legend of Zelda: Skyward Sword
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