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Watch Dogs: Legion

Ubisoft will kognitive Reizüberflutung in Watch Dogs: Legion verhindern

Lieber bieten sie den Spielern an, sie an der Hand zu halten, anstatt befürchten zu müssen, jemanden irgendwo verlieren zu können.

Ubisofts große Blockbuster-Titel zielen auf Inklusion ab, denn die Spieler sollen nicht nur direkt losspielen wollen, sie dürfen auch zu keiner Stelle ausgebremst werden. Im Interview mit sich selbst inszenierte der Publisher eine Interviewsituation, um Mihai Alexandru Nuta, den Associate Producer bei Ubisoft Kiew, über das Thema Diversität im kommenden Watch Dogs: Legion sprechen zu lassen. Die Quintessenz der gestellten Unterhaltung: Das Thema Zugänglichkeit spielt bereits in der Entwicklung eine Rolle.

Konkret achten die Entwickler zum Beispiel darauf, Spieler kognitiv nicht zu überlasten. In Watch Dogs: Legion würden viele äußere Einflüsse gleichzeitig auf die Spielenden einprasseln, doch das Spiel filtert im Hintergrund unwichtige Informationen von Dingen, die hervorgehoben werden. Das gilt für Audiosignale, wie mehrere durcheinandersprechende Stimmen, ebenso wie für Bildschirmanzeigen auf dem HUD. Damit der eigene Anspruch gelingt, prüfe der Entwickler regelmäßig intern und extern (etwa durch beeinträchtigte Testspieler), ob bestimmte Elemente den Erwartungen entsprechen.

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Es geht aber nicht nur darum, den Spielern die richtige Menge an Informationen zur Verfügung zu stellen, da die Menschen unterschiedliche Ansprüche haben. Deshalb will Ubisoft den Spielern so viele Optionen wie möglich bieten. Zum Start von Watch Dogs: Legion dürfen Spieler unter anderem die Sensibilität ihrer Eingabegeräte anpassen (Controller, Maus und Tastatur), bestimmen wie stark Zielhilfen unterstützen und sich zu jedem Zeitpunkt nahe Objekte hervorheben lassen.

Außerdem werden diverse HUD-Anpassungen mit Schwerpunkt auf Seh- oder Hörbehinderungen hervorgehoben, beispielsweise dürfen wir uns wichtige Menüpunkte vorgelesen lassen. Optische Impulse sollen die Spieler zum Point-of-Interest lenken und allgemein scheint es so, als ob wir in der großen offenen Welt von Ubisoft häufiger an die Hand genommen werden. Die Steuerung und Rätselmechaniken erlernen wir im Tutorial, das fließend ins Gameplay integriert wird. Puzzle, die unter anderem beim Hacken zum Einsatz kommen, können auf Wunsch hin vereinfacht werden. Tooltipps erinnern regelmäßig an diese und weitere Möglichkeiten.

Mit all diesen Dingen hofft Ubisoft darauf, dass niemand ein Problem bekommt, wenn sie oder er am 29. Oktober auf Playstation 4, Xbox One, PC und Google Stadia Watch Dogs: Legion spielt. Wer das Action-Game für aktuelle Konsolen-Hardware kauft, darf laut dem Publisher später zum Start von PS5 und Xbox Series X/S auf die entsprechenden Next-Gen-„Versionen zugreifen".

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Quelle: Ubisoft.

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